Wort

Sind Sie Verfasser oder geistiger Urheber eines sprachlichen Werkes?

Es ist sehr aufschlussreich und unterhaltend, den dazugehörigen Wikipedia-Eintrag zu studieren, indem Sie auf die Titelzeile dieser Seite klicken. Nehmen Sie sich einfach die Zeit dafür, denn es ist STETS gut, auf dem Laufenden zu sein.

Ganz besonders ein wenig runter zu scrollen ist ratsam, denn dort folgt der sehr informativ-desillusionierende Beitragsteil „Vergütung und Tantiemen“.

Ich bin selber seit 2011 selbstverlegende Autorin und kann Ihnen eines bestätigen: Reich wird man nicht mit dem Schreiben! Davon leben zu können gelingt sicherlich erst in dem Bereich eines Bestseller-Autors. Doch das entbindet uns vollkommen eigenverantwortlich arbeitende „Schreiberlinge“ NICHT von der Sorgfaltspflicht, die dem ursprünglichen Handwerk der Buchdruckkunst zugrunde liegt:

Begehen Sie nicht den Fehler, Ihre Texte von den Rechtschreib- und Grammatikfehlern ungesäubert zu veröffentlichen. Sie tun sich und allen anderen selbstverlegenden Autoren/Innen damit keinen Gefallen, denn:

Der Wert eines Buches ist zweigeteilt in

1. Der Inhalt/die Thematik/die Geschichte, die erzählt wird und

2. Die schriftliche Form/das „Kleid“, in dem der Inhalt auf die Bühne der Welt tritt

Ja, es ist richtig: selbst Bücher, die in einem der großen Publikumsverlage erscheinen, enthalten noch kleine Fehler (und das trotz einer Vielzahl von Korrektoren/Lektoren).  Kleine Fehler, wohlgemerkt! Wir sind alle nur Menschen und übersehen schnell diese kleinen, dummen Grammatikfehler. Wenn sie denn nicht gerade an der betreffenden Stelle SINNGEBEND sind, ist es kein Drama. Doch ein Komma am falschen Platz kann einen ganzen Satz zunichte machen, weil Sinn entfremdend.

Mein mit Nachdruck geäußerter Tipp für Ihre Worte:

Lassen Sie jemanden drauf schauen, der einigermaßen gut im Schriftdeutsch ist und der eventuelle logistische Fehler im Text bemerkt. Geben Sie sich und Ihrem „Baby“, sprich Buch, genügend Zeit für Sorgfalt und lieber eine Kontrolle mehr als zu wenig.