Schlagwort-Archive: Wahrheitsliebe

Das Eine – Das Andere

Liebe geben zu können, ist das eine – sie auch annehmen zu können, das andere.
Täler des Lebens kennengelernt zu haben, ist das eine – sie aus eigener Kraft überwunden zu haben, das andere.

  • Schmerzen zu haben, ist das eine – trotz und mit ihnen aus allem das Beste zu machen, das andere.
  • Fehler begangen zu haben, ist das eine – aus ihnen gelernt zu haben und in Zukunft klüger zu sein, das andere.
  • Allein zu sein ist das eine – trotzdem nicht einsam zu sein, das andere.
  • Menschen zu kennen, die sich Freunde nennen, ist das eine – echte und wahre Freunde zu haben, das andere.
  • Familie zu haben, ist das eine – mit ihr auch Familie leben zu können, das andere.
  • Träume zu haben, ist das eine – einige davon auch leben zu können, das andere.
  • Körperlich kräftig zu sein, ist das eine – seelische Kraft zu haben, das andere.
  • Eine Arbeit zu haben, ist das eine – etwas tun zu können und zu dürfen, was dem eigenen Wesen entspricht, das andere.

Eine solche Auflistung anzufangen, ist das eine – sie jemals beenden zu können, das andere.

 

Alles schwingt, vergiss das nie!

Petra

Sonderlinge und Seltsamkeiten

Das Kreisen um sich selbst kann den Blick trüben auf Realitäten. Es kann die Selbst-Einschätzung der eigenen Ambitionen in völlig schrägem Licht erscheinen lassen und es kann von einer alles überstrahlenden, missionarischen Energie getrieben sein, die dem Umfeld erst recht spät auffällt. Eben weil die Außenwirkung den Anspruch auf allgemeine Gültigkeit erhebt, weil diese Selbstüberschätzung anfangs sehr beeindruckend herüberkommen kann.

Mit plakativem Halbwissen unterlegt und großer Überzeugungskraft transportierte Selbstbeweihräucherung ist dann besonders fragwürdig, wenn der sie Ausübende sich selbst damit erheben möchte über die anderen.

Wenn er seine Lebensweise als Maxime predigt, seine Lebenslehren als einzig prägende ansieht, seinen Glauben als einzig richtigen aufdrängen will. Mit allem, was so ein sich selbst umkreisend Wissender fokussiert, ist unterschwellig immer die Absicht verbunden, bekehren zu wollen. Doch nichts, was so überdimensioniert und eingefärbt vom angeblichen Herzblut daherkommt,  wird auf lange Sicht unenttarnt bleiben.

Irgendwann fällt auf, dass dort ein eigentlich armer Mensch sich nur selbst therapiert, sich als Kompensation auf imaginäre Sockel stellt und im Grunde ein hilflos Suchender des letzten Strohhalms ist.

Kennst du auch so jemanden? Ich dachte es mir.

Hast du mit ihm reden, wirklich einen Gedankenaustausch führen können? Nein? Ich auch nicht.

Wir sollten deswegen nicht an uns zweifeln.

Unter diesem einen Himmel gibt es viel Raum für alle Sonderlinge und Seltsamkeiten.

Wir müssen ja nicht unsere Zeit mit  ihnen verbringen 🙂

 

Denk dran: Alles schwingt!

©Petra Jähnke, 3/2015

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

Es ist nicht wichtig

Es ist nicht wichtig,

wie alt du nach Jahren bist, wenn dein inneres Ich zeitlos ist und du dich immer noch wie ein Kind freuen kannst.

Es ist nicht wichtig,

ob du Mann oder Frau bist, wenn du Menschlichkeit leben kannst.

Es ist nicht wichtig,

ob dein Körper vom Leben gezeichnet wurde, wenn du nur deine Seele hast schützen können vor Verletzungen, die nie vergehen.

Es ist nicht wichtig,

wie lang oder kurz dein Leben auch bemessen sein wird, wenn du jeden Tag gelernt hast, die Wunder um dich herum zu sehen.

Es ist nicht wichtig,

wie viele Menschen du „Freund“ nennen kannst, wenn es nur die richtigen sind, die deinem Innersten nah kommen.

Es ist nicht wichtig,

was andere von dir denken, wenn du nur selbst weißt, wer du bist und warum du so bist.

 Foto copyright by Zwilling

Alles schwingt!

Petra

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EMOTIONAL BLUE Ausgabe 5

Heute möchte ich meinen BLOG nutzen, um die Aufmerksamkeit von meinen Besuchern auf etwas zu lenken, an dem mein ganzes Herz hängt.

Seit Mai 2014 bringt der Lyrika Verlag ein Online-Magazin heraus, das in der modernen PageFlipping-Technik erstellt ist und mit Leben erfüllt wird durch Beiträge von Gastautoren und -autorinnen.

Hier der Start-Text aus der Ausgabe Mai 2014:

´Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht´.

Dass dies so ist, haben die vergangenen zwei Jahre der Lyrika Verlag-Existenz bewiesen –

den Mut, Ideen umzusetzen, vorausgesetzt.

Der Lyrika Verlag steht für Emotionen, für Gefühle in all ihrer Bandbreite. Die Möglichkeiten, diesen Ausdruck zu verleihen, sind so vielfältig wie es die Kreativität des Menschen ist:

Worte, Farben, Töne und Werkmaterialien sind ebenso unendlich in ihrer Ausdrucksmöglichkeit wie deren ganz persönlich eingefärbte Umsetzung als Autor, Komponist, Maler, Fotograf  oder Bildhauer.

Genau so schillernd in ihrer Vielfalt  sind die begehbaren Wege, sich den Themen unseres Menschseins anzunähern. Was wären wir mit all unseren, manchmal schmerzlich erworbenen Erkenntnissen/Erfahrungen, wenn wir sie nicht mitteilen würden!

Ideen sind Werkzeuge des Kreativen  –  Ideen, geboren aus Herz und Verstand. In einem dieser Augenblicke entstand die Idee zu Emotional Blue, dem Magazin für alle Themen, die emotional berühren.

Emotional Blue bietet Raum für jede Form des geschriebenen Worts, sei es Kurzgeschichte, Themenbeitrag, Betrachtung, Essay, Erzählung, Gedicht, Fabel, Märchen, Glosse…

Emotional Blue hat Platz für Bilder, seien es von Künstlerhand gemalte oder Fotografien, die Stimmungen einfangen.

Emotional Blue kommt als modernes Page-Flipping-Magazin zu seinen Lesern. Doch wie immer, wenn der Lyrika Verlag dahinter steht, geht es um die Inhalte.

Als dann! Möge dieses neue Projekt schwungvoll beginnen, gerne und oft weiterempfohlen werden und viele Leser/Innen finden.

Nun ist die fünfte Ausgabe online und ich lade jeden ein, hineinzuschauen, zu blättern, den Links zu folgen und vor allem die Vorlesefunktion zu nutzen!

EMOTIONALBLUE Ausgabe 5

 Hier der Info-Text zu dieser November- und Vorweihnachtsausgabe:

Die EMOTIONAL BLUE Ausgabe 5 ist da.

Sie kommt als Weihnnachts-Sonderausgabe zu Ihnen allen und bringt ein paar kleine Überraschungen mit sich:

Auf der Startseite begrüßt Sie, wenn Sie mögen, ein kleines Medley von Weihnachtsliedern. Die Vorlesefunktionen sind wie immer installiert, allerdings verbergen sich dahinter auf vier Seiten weitere Weihnachts-Bonbons. Bitte nutzen Sie ganz besonders bei dieser BLUE 5 ihre Lautsprecher und haben Sie viel Freude an den Beiträgen und Gedichten.

Sie meinen, es sei noch reichlich Zeit bis zur Adventszeit?

Sie haben Recht – Aber die Gastbeiträge in dieser Ausgabe verdienen es, schon vor der besinnlichen Zeit zur Verfügung zu stehen. Sie sind vielfältig wie immer: sie laden zum Schmunzeln ein, ebenso wie zum Nachklingen lassen und Bedenken.

Wenn Ihnen jetzt noch das Weihnachtslieder-Medley verfrüht erscheint – Sie haben es in der Hand, ob Sie es hören mögen oder nicht.

Diese BLUE bietet Themen, die in die dunkle, besinnlichere Jahreszeit passen.

Sie reden von Scham und Schuld (Willkommen mit dem ersten Beitrag als Gastautor Ralf Hillmann!), vom Frieden auf Erden, vom Kuss der Liebe, vom Kirchgang und dem ´Schmerzentsetzen´ (Willkommen in der EMOTIONAL BLUE, Oluf Castagne!), von Dankbarkeit, dem Gesetz der Liebe, vom Abschied mit Gefühl und vielem anderen mehr. Die ´Desiderata´  (eine Herzenssache unseres Webmasters Holger Holthaus) wartet ebenso auf Sie wie die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium und als Geschenk an die Leser und – in diesem Fall explizit! – an die Hörer der BLUE, eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte von Michael Rath, dem wir hier an dieser Stelle von Herzen DANKESCHÖN sagen dafür.

Wir, das BLUE-Team Holger Holthaus und ich, haben an dieser Ausgabe tagelang, nein wochenlang gefeilt, verändert, verfeinert, ergänzt. „Learning by Doing“ in seiner perfekten FormJ

Und wir möchten mit dieser ´etwas anderen´ EMOTIONAL BLUE unseren Dank zum Ausdruck bringen  an die vielen Gastautoren und Gastautorinnen des vergangenen Jahres 2014. Ohne Euch wäre die BLUE nur eine Idee. Ihr habt sie durch Eure Beteiligung wahr werden lassen und wir alle gemeinsam können am Ende des Jahres zufrieden zurück schauen auf ein Magazin, das seinesgleichen sucht.

Herzlichst,

Holger Holthaus und Petra Milkereit

 

Und noch etwas: Wir sammeln schon Gastbeiträge für die Neujahrsausgabe!

Interesse?

Mail an emotionalblue@email.de

DEN MUND ZU VOLL GENOMMEN

Den Mund zu voll genommen,

mal wieder zu nichts gekommen.

Nur ein erneuter Selbstbetrug,

die Sache war doch nicht wichtig genug.

 

Versprechungen in höchsten Tönen

mit Worten, so wunderbar schönen.

Verlass dich auf mich, vertraue mir?

Bist nur ein im Käfig gefangenes Tier…

 

Unzählige Dinge begonnen zu tun,

Kilometer gegangen in fremden Schuh ‘n.

Vieles gewollt, das meiste blieb liegen.

Ein stetes die eigene Seele verbiegen…

 

In bester Absicht gewollt, nicht getan –

Wieder nicht möglich,

was man eigentlich kann.

Den Konsequenzen entkommen –

Nur den Mund zu voll genommen.

 

© Petra Jähnke 2012; veröffentlicht 2013 in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“ im Lyrika Verlag

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

 

WORTE WIE PFEILE

Abgeschossen

warum auch immer –

Im Streit, im Affekt,

um sich zu verteidigen,

um den anderen klein zu machen,

zu verletzen.

 

Worte, Pfeilen gleich,

wie durch Butter

ungehindert

ihren Weg nehmend

und  tief ins Mark treffend,

ins Herz und die Seele zielend,

sich mit kleinen Widerhaken

unlösbar  verankernd.

 

Unsichtbare Waffen

von großer Schlagkraft

und mit nachhaltiger Wirkung.

 

Irgendwann

mit  lässiger Handbewegung

vom Tisch gewischt.

Den eigenen Seelenmüll entsorgt,

Frust abgeladen….

Andere Seelen verletzt,

Täterschaft  ohne Beweismöglichkeit.

 

© Petra Jähnke, 2012 veröffentlicht in „Jetzt erst recht – Gefühlsgeschichten“ im Lyrika Verlag

Alles schwingt – Petra

 

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DEN MUND ZU VOLL GENOMMEN

Den Mund zu voll genommen,

mal wieder zu nichts gekommen.

Nur ein erneuter Selbstbetrug,

die Sache war doch nicht wichtig genug.

 

Versprechungen in höchsten Tönen

mit Worten, so wunderbar schönen.

Verlass dich auf mich, vertraue mir?

Bist nur ein im Käfig gefangenes Tier…

 

Unzählige Dinge begonnen zu tun,

Kilometer gegangen in fremden Schuh ‘n.

Vieles gewollt, das meiste blieb liegen.

Ein stetes die eigene Seele verbiegen…

 

In bester Absicht gewollt, nicht getan –

Wieder nicht möglich,

was man eigentlich kann.

Den Konsequenzen entkommen –

Nur den Mund zu voll genommen.

 

© Petra Jähnke, veröffentlicht in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“, 2013 erschienen im Lyrika Verlag

 

Alles schwingt!

Petra

 

 

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