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Alles beginnt in Dir – Teil 1

I. Der abenteuerliche Weg zu den eigenen Gefühlen

Ich habe lernen dürfen, wie viel Kraft und Seelenstärke in einem Menschen vorhanden ist. Wie viel wir (er)tragen können, wie unendlich groß trotz allem die Lust am Leben sein kann. Die Welt braucht mutige Menschen, die ehrlich genug sind, von dem zu berichten, was ihnen im Leben auferlegt wurde und wie sie es trotzdem immer wieder schaffen, jedem Tag etwas Gutes-Positives-Liebevolles abzuringen. Die Welt braucht ganz viele solcher wahren Geschichten, solcher Beispiele, über denen in Goldlettern ein „Jetzt erst recht“ thront. Ich werde Dir genau von solch wahren Geschichten berichten.

Bis bald wieder und denk immer daran: Alles schwingt!

Herzlichst, Petra

Jahre sind nur eine Zahl

Da steht er nun also vor ihr und sie spürt, wie ein Lächeln unaufhaltsam in ihr aufsteigen will. Er ist es tatsächlich – unfassbar! Nach fast einem Leben, das vergangen ist seit damals.

Sechszehn war sie und – um mit den Worten ihrer Mutti zu sprechen – ein hypnotisiertes Kaninchen.

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Sorgsam

Sorgsam

 

Geh sorgsam mit mir um, mein Herz.

Spiel nicht mit mir und meinen Gefühlen.

Was für dich Spaß, wär für mich Schmerz.

Sei echt und wahr bei deinem Zielen

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Weg zu den Sternen

Weg zu den Sternen

 

Las all die Jahre vom Glück in vielen Büchern.

Ließ mein Herz darin baden, meine Seele dorthin entfliehen.

Lebte Träume von anderen, tauchte ein in fremde Welten,

deren Wahrheiten jedoch nie in meinem Alltag einziehen.

 

Hörte Melodien von tausend Stimmen und Instrumenten.

Tonfolgen, die mich trugen und auf denen ich flog wie der Wind.

Lauschte Gesängen, die von der Heimat in sich selbst sprachen,

die ich doch nie bisher kannte, außer damals, als Kind.

 

Lebte nie mein eignes Leben, lebte für jeden und alle.

War im Hintergrund stets auf dem Sprung – auch für dich.

Schickte meine Seele auf Reisen, um dem Glück zu begegnen.

Jeder neue Fehlschlag auf der Suche wurd im Innersten zum Stich.

 

Hab den Pfad zu den Träumen vor kurzem erst betreten.

Präge Spuren meines Daseins,  fand den Mut dazu spät.

Komm und halt meine Hand auf dem Weg zu den Sternen,

weil sich´s im doppeltem Glück freudiger geht.

 

© Petra Jähnke 2015

Dieser Text ist bisher nur als Video erschienen, wird aber irgendwann in das Buchprojekt einfließen, an dem ich zu arbeiten beginne 🙂

 

 

Der Weg zu den Sternen, den eigenen inneren Sternen ist der prachtvollste, den MENSCH gehen kann!

ALLES SCHWINGT!

 

Herzlichst,

Petra

Lady

LADY

 

Ein paar graue Haare, ein paar Pfund zu viel-

um die Augen die ersten Falten-

Doch endlich erprobt im Lebensspiel,

nicht mehr willig, den Mund zu halten.

 

Ich weiß, wer ich bin und bin es mir wert,

meinen Raum mit mir selbst auszufüllen.

Von dem einen übersehen?

Von dem andren begehrt?

Ich lächle darüber im Stillen.

 

Nicht jedermanns Liebling,  nur manchem ein Freund-

Und mein Herz nur  gezielt verschenkend-

unnütz nach Liebe hechelnd herumgestreunt,

nun aber selbständig denkend!

 

Nicht mehr angreifbar durch schmachtende Blicke-

Selbst abschätzende Blicke aussenden!

Und wenn´s sein muss, geb ich gerne die Zicke,

um  nicht Gewolltes schnell zu beenden.

 

Zur Verfügung  steht mir die ganze Palette

vom menschlich möglichen Sein-

Und wenn ich den Weg in die Jugend zurück hätte:

Ich sagte voll Inbrunst „Nein“!

 

Geschichte die Zeiten, als es hieß: „Hey Baby,

na komm, geh´n wir zu dir oder mir?“

Den Kokon abgestreift, geschlüpft: die Lady-

Mein Hoheitsgebiet ist HIER.

 

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

 

 

Die „Lady“- eine mir sehr sympathische Frau 🙂

Denn: ALLES SCHWINGT!

Herzlichst,

Petra

Sternenstaub

Sternenstaub

Jenseits von heute, im Lande von Morgen,

da wartet auf dich, was du willst.

Heute nur gibt es den Kummer, die Sorgen,

doch morgen, da handelst und stillst

du dein Verlangen nach Glück und Erfüllung,

denn du öffnest dein Traumland ganz weit-

es wird für dich sein wie eine Enthüllung,

wie die Rückkehr einer vergessenen Zeit.

Sag nicht, das geht nicht, sage: ich glaub!

An rings um mich niederfallenden,

alles bedeckenden,

feinsten und glitzerndsten

Sternenstaub.

In dir liegt die Macht, ihn entstehen zu lassen.

Erinnere dich daran, wie es geht.

Du musst nur in deinen Erfahrungsschatz fassen

und weißt wieder, wie er entsteht!

Räum den Müll beiseite, der den Weg blockiert,

entzünde ein Flutlicht beim Suchen-

wer niemals das Schauen in sich selber riskiert,

kann den Flug in das Morgen nicht buchen!

Sag nicht, das geht nicht, sage: ich glaub!

An rings um mich niederfallenden,

alles bedeckenden,

feinsten und glitzerndsten

Sternenstaub.

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht 2012 in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

Als dieses Video online verfügbar war, hat es nur wenige Tage gedauert, um über 700 Zugriffe zu haben. Mittlerweile sind es über 13oo und ich möchte an dieser Stelle Dankeschön dafür sagen!

Wieder einmal, wie so oft, bestätigt sich mein „ALLES SCHWINGT“!

Energieräuber und andere heimlich Andockende

Es gab Jahre, da fiel es mir noch nicht auf – da hielt ich dieses Suchen der Nähe zu mir und dieses Ausbreiten von Seelenbefindlichkeiten für Freundschaft, für wahres Interesse an mir.

Ich lebte in dem Glauben, dass sich alles ausgleicht, dass es ein Geben und Nehmen sei – einfach deshalb, weil ich es selbst so empfand und voraussetzte; weil ich gar nicht anders denken konnte.

Irgendwann kam die Phase, in der ich mich seltsam leer zu fühlen begann. Was der Grund dafür sein könnte, erschloss sich mir nicht sofort – ich bin in vielerlei Hinsicht ein „langsamer Brüter“.

Weiterhin war ich da, so gut ich es sein konnte. Mit dem Telefon am Ohr, mit einem Becher Kaffee Aug in Aug, bei ewig langen Mails, die es zu lesen galt und zwangsläufig auch zu beantworten.

Neue Menschen kamen hinzu und mein Kreis erweiterte sich unmerklich.

Jeder mit neuen Sorgen behaftet, mit schweren Schicksalsschlägen kämpfend, seine Altlasten sortierend, neue Ziele suchend, alte Kräfte mobilisierend…

Und dann kam der Zeitpunkt, als es mir bewusst wurde, warum ich mich so unendlich leer fühlte.

Ich war leer! Wenn mich derartige Erkenntnisse überkommen, entstehen als erste Reaktion meist Gedichte, so wie dieses hier:

 

Geben ohne Nehmen 

Bin so alle vom Geben,

vom hinein-fühlen in dein Leben.

Bin so leer vom Erspüren

und dem tief dich berühren.

Bin so ohne jede Kraft,

mich hat das Geben geschafft.

Brauche Zeit zum neu finden,

neue Stärken zu ergründen.

Suche die Quelle für mich,

die ich grad war für dich.

Bin so leer, wer tankt auf?

Komm, ich warte nur drauf…

Niemand kann ununterbrochen Energien an seine Mitmenschen weitergeben. Alles braucht sein Maß, denn wer geben will/soll/möchte, muss unter allen Umständen irgendwo auftanken können!

So schaute ich also mit verändertem Blick auf sie, diese Menschen, von denen ich annahm, zwischen ihnen und mir sei ein Ausgleich da…

Ich schaute oft ohne Erfolg. Diese Erkenntnis schmerzte in vielen Fällen. Sie schmerzt auch heute noch, wenn ich bei so manch einem/einer dieselbe Lücke entdecken muss.

Bleib doch entspannt, sage ich mir dann meist. Es muss nicht zu 100% dieses Auftanken möglich sein.

Aber 50% reichen nicht, um all das aufzufüllen, was man aus vollem Herzen und mit aller Aufrichtigkeit zu geben bereit ist.

 

ich habe schon einmal über viele Jahre mich selbst aus den Augen verloren und diesen Fehler möchte ich keinesfalls in einer so ausgeprägten Art und Weise wiederholen.

Wenn es stets nur wichtig ist, wie sich andere fühlen und man selbst nicht nur in die zweite Reihe tritt, sondern vollständig abhanden kommt, dann spätestens muss man die Reißleine ziehen.

Dieses heimlich-Andocken ist auch eine dieser perfiden Formen der Einseitigkeit im Zwischenmenschlichen. Angedockte lassen sich dann auch gerne ziehen, quasi wie von einer Lokomotive, die mit aller Kraft dem vermeintlich Schwächeren ziehenderweise durch dessen Leben hilft.

Es gehören auch diejenigen dazu, die ganz selbstverständlich erwarten, im Fokus zu stehen. Also immer ein Recht hätten beachtet, beweihräuchert und bemitleidet zu werden.

 

Die Welt ist voll von Energieräubern.

Man sieht es ihnen nicht an, das macht es umso schwieriger, sich vor ihnen in Acht zu nehmen.

Aber das eigene Bauchgefühl sagt sehr früh seine Meinung. Es grummelt, es mäkelt und wir schieben es beiseite, weil wir nicht hören/spüren/ahnen wollen, was sich da so dezent wehrt in uns.

Ich höre und spüre viel mehr als früher  auf MICH. Und es geht mir dadurch um einiges besser!

Alles schwingt!

Herzlichst, Petra