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Im Herzen ein Riss

In meinen Herzen ein breiter Riss,
tiefe Narben kreuz und quer in der Seele.
Gleich einem sichtbaren roten Schmiss,
mit dessen Heilung ich mich lange schon quäle.

Als kaum hörbaren Ton in mir drin
dieses Schwingen in sattem Moll.
Und die Fragen: was macht es für Sinn,
und was all dieser Schmerz in mir soll…

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Alles beginnt in Dir – Teil 1

I. Der abenteuerliche Weg zu den eigenen Gefühlen

Ich habe lernen dürfen, wie viel Kraft und Seelenstärke in einem Menschen vorhanden ist. Wie viel wir (er)tragen können, wie unendlich groß trotz allem die Lust am Leben sein kann. Die Welt braucht mutige Menschen, die ehrlich genug sind, von dem zu berichten, was ihnen im Leben auferlegt wurde und wie sie es trotzdem immer wieder schaffen, jedem Tag etwas Gutes-Positives-Liebevolles abzuringen. Die Welt braucht ganz viele solcher wahren Geschichten, solcher Beispiele, über denen in Goldlettern ein „Jetzt erst recht“ thront. Ich werde Dir genau von solch wahren Geschichten berichten.

Bis bald wieder und denk immer daran: Alles schwingt!

Herzlichst, Petra

Weg zu den Sternen

Weg zu den Sternen

 

Las all die Jahre vom Glück in vielen Büchern.

Ließ mein Herz darin baden, meine Seele dorthin entfliehen.

Lebte Träume von anderen, tauchte ein in fremde Welten,

deren Wahrheiten jedoch nie in meinem Alltag einziehen.

 

Hörte Melodien von tausend Stimmen und Instrumenten.

Tonfolgen, die mich trugen und auf denen ich flog wie der Wind.

Lauschte Gesängen, die von der Heimat in sich selbst sprachen,

die ich doch nie bisher kannte, außer damals, als Kind.

 

Lebte nie mein eignes Leben, lebte für jeden und alle.

War im Hintergrund stets auf dem Sprung – auch für dich.

Schickte meine Seele auf Reisen, um dem Glück zu begegnen.

Jeder neue Fehlschlag auf der Suche wurd im Innersten zum Stich.

 

Hab den Pfad zu den Träumen vor kurzem erst betreten.

Präge Spuren meines Daseins,  fand den Mut dazu spät.

Komm und halt meine Hand auf dem Weg zu den Sternen,

weil sich´s im doppeltem Glück freudiger geht.

 

© Petra Jähnke 2015

Dieser Text ist bisher nur als Video erschienen, wird aber irgendwann in das Buchprojekt einfließen, an dem ich zu arbeiten beginne 🙂

 

 

Der Weg zu den Sternen, den eigenen inneren Sternen ist der prachtvollste, den MENSCH gehen kann!

ALLES SCHWINGT!

 

Herzlichst,

Petra

Lady

LADY

 

Ein paar graue Haare, ein paar Pfund zu viel-

um die Augen die ersten Falten-

Doch endlich erprobt im Lebensspiel,

nicht mehr willig, den Mund zu halten.

 

Ich weiß, wer ich bin und bin es mir wert,

meinen Raum mit mir selbst auszufüllen.

Von dem einen übersehen?

Von dem andren begehrt?

Ich lächle darüber im Stillen.

 

Nicht jedermanns Liebling,  nur manchem ein Freund-

Und mein Herz nur  gezielt verschenkend-

unnütz nach Liebe hechelnd herumgestreunt,

nun aber selbständig denkend!

 

Nicht mehr angreifbar durch schmachtende Blicke-

Selbst abschätzende Blicke aussenden!

Und wenn´s sein muss, geb ich gerne die Zicke,

um  nicht Gewolltes schnell zu beenden.

 

Zur Verfügung  steht mir die ganze Palette

vom menschlich möglichen Sein-

Und wenn ich den Weg in die Jugend zurück hätte:

Ich sagte voll Inbrunst „Nein“!

 

Geschichte die Zeiten, als es hieß: „Hey Baby,

na komm, geh´n wir zu dir oder mir?“

Den Kokon abgestreift, geschlüpft: die Lady-

Mein Hoheitsgebiet ist HIER.

 

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

 

 

Die „Lady“- eine mir sehr sympathische Frau 🙂

Denn: ALLES SCHWINGT!

Herzlichst,

Petra

Das Spiel des Lebens

Das Spiel des Lebens

 

Zwei Augenpaare streifen sich…

„Na du, ich inspiziere dich“   !!!

„Ich schaue ebenfalls genau…

-Seh eine wohlgerat´ne Frau..:-)“

..und ich ´nen interessanten Mann-

Ich bleibe steh´n und schau ihn an!

 

Schau ihm direkt in sein Gesicht,

er schaut zurück! Ich fass es nicht!

Ich senke meinen Blick zur Seite-

Seh noch dies Lächeln, dieses breite!

Schau für Sekunden noch mal hin,

hab schon so dies und das im Sinn,

werd´ unsicher und auch leicht rot,

krieg ansatzweise Atemnot—

 

Da sagt er doch ein Wort zu mir!

Von Kopf bis Sohle ich gefrier!!!!!!

Bin sonst doch cool und auch so taff!

Die letzte Kraft zusammenraff´,

antworte passendes! Zum Glück

weicht er nicht gleich vor Schreck zurück…

 

wir plaudern unverfänglich-locker

( ich denk nur: wow, ich fall vom Hocker!)

Ja klar, ein Kaffee darf´s ruhig sein,

die Unterhaltung schläft nicht ein-

wie zufällig berührt sein Arm

den meinen! Himmel, wird mir warm!

Hypnotisiert häng´ ich an seinen

Lippen und er an den meinen…….

 

Dann streicht sein Finger – ohne drücken –

Ganz zärtlich meiner Hände Rücken,

fährt spielerisch zur Innenhand………

ins Nichts verschwindet mein Verstand!

Und alles weitere, Ihr Lieben,

ist zwischen ihm und mir geblieben—–

 

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht 2012 in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

Das Bild, das diesen beitrag begleitet, ist auch im Buch diesem Text zugeordnet. Es heißt „mittendrin“ und wurde von Wolfgang Gemballa gemalt.

An dieser Stelle meinen alllerherzlichsten Dank an Dich, lieber Wolfgang: für Dein an mich glauben und Deine freundschaftliche Unterstützung!

Dieses Gedicht war eines meiner ersten, die ich begann in 2011 zu schreiben. Das kleine Video dazu war auf meiner früheren HP petra-jaehnke.de.tl zum allerersten mal verfügbar. 2014 habe ich es dem YouTube-Kanal hinzugefügt. Viel Spaß damit 🙂

 

Denn: ALLES SCHWINGT!
Herzlichst, Petra

Und du fragst mich

Und du fragst mich, wie ich´s  schaffe

Jeden Tag zu überstehn

Und ich grinse schief uns lache

Kann mehr kriechen noch als gehen

 

Kann nicht sein, so rufst empört du

Doch nicht du, die pure Kraft

Und ich zwinkere, winke ab

Ich hab´s einfach nur geschafft

 

Hab die Hürden kaum genommen

´s  ginge besser, wär ich dumm

Hätt´ eleganter sie umschwommen

Doch ich mach mich ungern krumm

 

Leb mit allem, was um mich ist

Mit dem in mir doppelt schwer

Spür die Trauer, die an mir frisst

Zeig nur nicht jedem alles her

 

Hinter meiner Stirn wie deiner

Wohnt ein weiser, kühner Geist

Halt´ ihn fest um zu verhindern

Dass er unbekannt verreist

 

Und du fragst mich nach dem Sinn

Wo er sei, ob es ihn gibt

Und ich nicke und ich lächle

Er ist da, solang man liebt

 

©Petra Jähnke, 28.01.2015

Foto  © by Zwilling

 

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

ANKUNFT

Das Jahr neigt sich dem Ende zu,

die Seele kommt ganz sacht zur Ruh.

man schaut zurück auf das, was war

und wird sich über vieles klar.

 

Der Ärger an so manchem Tag

begründet in uns selber lag.

Die Freude, meist zu kurz gekommen…

Der Blick, durch Tränen oft verschwommen.

 

Die Liebe, die ins Leere lief.

Die Hoffnung, die im Innern schlief.

Die Stunden, angefüllt mit Schmerzen.

Enttäuschungen, ganz tief im Herzen.

 

Und in der Zeit zum Ende hin

sammelt sich alles, macht dann Sinn.

Advent bedeutet einfach schlicht

die „Ankunft“ einer neuen Sicht.

 

Klug, wer ein Resümee nun zieht,

voll Nachsicht auf Vergang´nes sieht,

sich selbst und anderen verzeiht –

dies ist der Sinn der Weihnachtszeit.

 

©Petra Jähnke

Alles schwingt! Petra

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