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Laut gedacht – Nur ein Tropfen?

Ein zweites Mal gab es Grund genug, laut zu denken.

Über das Informationszeitalter, Segen und Fluch zugleich… Und wir nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein?

Ich freue mich, wenn Du vielleicht direkt hier oder bei YouTube kommentierst und so ein Gedankenaustausch entstehen würde!

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Wenn Dir mein zweites Video LAUT GEDACHT gefällt und Du es weiterleitest, wäre das eine große Freude für mich ❤

Herzlichst,

Petra

Bücher müssen kicken!

Jahresende – Lesezeit!

Bücher müssen kicken!                                                                      

Sie müssen im Kopf, im Herzen und im Bauch kicken!

Vor uns liegt der Herbst mit dem grauen, lichtlosen November.

                                             

Gefolgt von den urgemütlichen; adventlichen Abenden!

Beides Zeiten, in denen man sich gerne mit einem guten Buch in seinen bequemsten Sessel zurückzieht, um Einzutauchen in Welten, die nur einem selbst in diesem Moment zugänglich sind!

Was kann besser die Türen zu den innewohnenden Emotionen öffnen als GEFÜHLSGESCHICHTEN!

HÄUTUNGEN – Gefühlsgeschichten gegen den Strom  

oder aber

 

GEZEITEN – Gefühlsgeschichten mit allen Sinnen auf Empfang

sind beide Bücher, prall gefüllt mit Gedichttexten, begleitet von vielen, teils farbigen (Künstler-)Bildern, Zeichnungen und Fotografien. Jeder Text ein kleines Universum in sich abgeschlossen und Impuls genug, um den eigenen Gedanken hinterherzuhängen.

Das kleine Buch

Gefühlsgeschichten im Quadrat – 8 Wortbilder für die Seele

lädt ein, in acht vollkommen unterschiedliche Texte einzutauchen und sie im Herz und der Seele schwingen zu lassen.

ALLES BEGINNT IN DIR – Texte für die Seelenschaukel 

ist eine bunte Mischung von Texten, die alle eines gemein haben, In ihnen schwingt es. Es muss schwingen, damit das Leben pulsieren kann!

Alle Bücher sind im Grunde Geschenke – Geschenke für sich selbst oder für herzensnahe Menschen, denen man mit einem Buch abseits des Mainstreams eine Freude machen möchte.

 

 

Die letzte Neuerscheinung im September 2018 ist ein Buch der etwas anderen Art, als alle bisherigen.                                                                                                          Tanze das Leben ist eine wahre Geschichte gegen die Angst.

Es ist

Realistisch!
Schonungslos!
Emotional!
Voller Lebensmut und Lebensfreude!  = AUTHENTISCH !

Wenn man auf die jeweiligen Buch-Karten klickt, kann man sie in Ruhe anschauen und gerne herunterladen, um sie beim Weg in die Buchhandlung vor Ort dabei zu haben.

Möchte man mehr zu den einzelnen Büchern erfahren, so findet man sie im Kopfbereich (Header) jeweils unter ihrem Titel.

Es sind Bücher für Menschen mit Herz und Verstand und sie suchen nach Händen, in denen sie sich angekommen und zuhause fühlen können.

VIEL FREUDE BEIM STÖBERN WÜNSCHT

PETRA

Futter für die Ohren, Teil 2

SUCHE – so heißt das zweite Gedicht, das sich von nun an abspielen lässt im rechts postionierten Music-Player.

Viel Freude beim Anhören und beim Lesen!

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Sorgsam

Sorgsam

 

Geh sorgsam mit mir um, mein Herz.

Spiel nicht mit mir und meinen Gefühlen.

Was für dich Spaß, wär für mich Schmerz.

Sei echt und wahr bei deinem Zielen

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GROSSE WORTE

Große Worte, wie eine Fahne vor sich getragen,

bleiben unbestätigt beim Hinterfragen.

Luftgitarrenspiel mittels blumigen Schwalls

aus Wortgebilden bar jeden Widerhalls.

Welten gebaut mit beschwörendem Blick,

brach gutgläubig Glaubenden schon das Genick.

Manch großes Wort

ist der Wahrheit Mord.

©Petra Jähnke, 3/2015

Die Süße eines Tages

Später Nachmittag, anstehen im Supermarkt an der Kasse. Die Schlange ist mäßig lang, die Stimmung ebenso mäßig und der vorderste Kunde fingert ungeschickt in seinem Portemonnaie nach passendem Kleingeld.

Ich schaue mich ein wenig gelangweilt um und mein Blick bleibt bei den vorletzten Kunden in dieser Reihe. Sie fallen auf, oder besser ins Auge? Beide nicht mehr jung, aber auch noch nicht wirklich alt. Beide von kleiner Statur – er, sehr schmal, mit einem seltsam unter dem T-Shirt hervorragenden Bauch. Sie – nicht schmal, vielmehr ausgemergelt, das Gesicht voller Falten und Furchen, eingebrannt vom Leben, unruhige Augen.

Beide halten ihren Einkauf –  Er hat einen Beutel Kartoffeln und ein Brot im Arm, sie Margarine, 2 Sorten verschweißten Aufschnitt und… eine Tüte Hamburger Speck, diese lecker-fluffige Nascherei. ich denke sofort an meinen Papa, der es liebte, sich abends auf der Couch mit Hamburger Speck für den Tag zu belohnen und muss lächeln.

Dieses Lächeln vergeht mir blitzschnell, als ich die beiden beobachte, wie sie ihren kleinen Einkauf beschauen, leise miteinander flüstern, wie er mit einem sachten Kopfnicken auf die prachtvolle Tüte Süßigkeit hinweist und sie als Reaktion darauf noch ein wenig ausgemergelter aussieht und mit hängenden Schultern den Speck scheinbar zurücklegen will. Eine heiße Welle in mir macht sich auf den Weg zu meinem Kopf und … doch ehe ich überhaupt mein Gefühl deuten kann, das so kraftvoll auf sich aufmerksam macht, tritt er zu den beiden:

großgewachsen, tadelloser grauer Anzug, neben sich einen voll beladenen Einkaufswagen für eine Familie mit Kindern bestückt, wie man unschwer erkennen kann. Er legt der Frau, um ihren Weg zu stoppen, die Hand auf den mageren Unterarm und sagt zu den beiden:

„Dieser Euro-Schein in meiner Hand ist heute übrig. Es macht mich nicht traurig oder glücklich, ihn zu haben. Meine Familie hat jeden Tag genug zum Leben, zum Spielen, zum Naschen. Ich gebe Ihnen beiden diesen Schein, damit er das tun kann, wozu ich ihn nicht brauche: er soll Ihnen ein wenig davon geben –  von der Süße des Tages.“

Er lächelt, als er den Geldschein in die Hand der Frau mit dem Gesicht voller Falten und Furchen legt und dreht sich ab, murmelt etwas von ´vergessen´ und schiebt seinen Einkaufswagen wieder zurück zwischen die vollbeladenen Regale.

Das Paar, das nicht mehr jung ist, aber auch irgendwie noch nicht richtig alt, schaut sich ungläubig an. Sie reden leise miteinander und dann drehen sie sich um, um ebenfalls noch einmal zu den Regalen voller Überfluss zu gehen – sie gehen langsam, schauen sich immer wieder um, schütteln die Köpfe und … lächeln zaghaft.

Als sie verschwunden sind, schaue ich in die Richtung, die der Mann im grauen Anzug eingeschlagen hatte und sehe ihn, wie er vorsichtig um die Ecke des Kaffeeregals Ausschau hält nach dem Paar.

Er bemerkt, dass ich ihn sehe und er zwinkert mir strahlend zu…

© Petra Jähnke

 

Alles schwingt!

Petra

 

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Ich werde antworten!

 

Es begab sich aber…

Es begab sich aber zu der Zeit,

da alle sich im Recht und Reichtum wähnten,

dass aufrechte Männer und Frauen nicht mehr Lohn und Brot

mittels ihres Hirns oder ihrer Hände Arbeit erwerben konnten.

Denn das Recht hatte viele Gesichter

und der Reichtum keine Heimat mehr unter allen Dächern.

 

Und die Besitzer der Dächer erschauerten bei dem Gedanken,

dass unter dem ihren jene Gestrandeten wohnen könnten,

die aus dem großen Geldtopf des Volkes

ihr Bleiben darunter zahlen würden.

Denn auch die sich im Recht Glaubenden

misstrauten dem Recht und dem Reichtum,

die doch  für alle gelten sollten.

© Petra Jähnke 2014

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