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Eines Tages werde ich…

Ja, was denn? Was möchte ich und tue es nicht!? Wovon träume ich, ohne je den Versuch zu unternehmen, meinem Traum in die Wirklichkeit zu verhelfen? Warum mache ich aus meinem Herzen eine Mördergrube, anstatt all meine wie kleine Tanzmäuse herumwirbelnden Verrücktheiten frei zu lassen? Würde ich nicht mehr dem Bild entsprechen, dass andere von mir zu meinen haben? Täte ich jemandem damit weh; außer mir selbst, weil ich meinen inneren Kern unterdrücke?

Das Gestern ist Vergangenheit. Aus ihr zu lernen ist der Sinn.

Das Morgen ist nur eine Idee. Ihm voller Freude entgegenzugehen ist unsere Aufgabe.

Doch das Heute ist Gegenwart. In ihr agieren wir. In ihr planen wir. In ihr LEBEN wir! Jeden Morgen, wenn wir die Augen aufschlagen, beginnt sie, die neue Chance unseres Lebens. Sag Hallo zu deiner erneuten Möglichkeit, aus dem Tag und dir selbst das Beste zu machen, was in deinen Kräften steht.

Wenn ich morgens erwache und daliege, in meinem warmen Bett; mit der Morgensonne, die ins Fenster blinzelt oder dem Regen, der auf die Scheiben klopft – sage ich leise zu mir:

Danke!

Danke, dass ich es so wunderschön habe – unendlich vielen ergeht es viel schlimmer, wenn sie morgens erwachen.

Danke, dass ich mich auf einen duftenden Kaffee freuen kann; auch wenn es mir manchmal schwer fällt, wie früher leichtfüßig die Treppe hinunter zu schweben.

Danke, dass meine Ideen und meine Kreativität keinen Schaden genommen haben durch die vergangenen Zeiten.

Danke, dass ich sie fühlen darf, die immerwährende Liebe für alles um mich herum. Dass ich sie erkennen kann, all diese prachtvollen Geschenke unseres irdischen Daseins!

Eines Tages – ein schwammiger, diffuser, zu nichts verpflichtender, geschweige denn motivierender Begriff. Ein Synonym für Unentschlossenheit,  egal wann, in ferner Zukunft, früher oder später. Nicht greifbar, aus der Verantwortung entlassend!

Heute werde ich ins Handeln kommen! Heute nehme ich die Herausforderung an! Welche, fragst du? Zu leben! Heute werde ich NICHT antriebslos in der Ecke darauf warten, dass die Zeit vergeht oder mich in meinem Selbstmitleid suhlen.  Heute werde ich meinen Möglichkeiten entsprechend

  • Dinge tun, die erledigt werden müssen
  • Neues entdecken: um mich und in mir!
  • Den Gefühlen Raum geben – was wären wir ohne sie!
  • Meinen Herzensmenschen Zeit widmen – wer sonst hätte sie verdient!?
  • Mir selbst bewusst zu sein – wer sonst kann mich „lesen“ wie ich selbst!

Ich bin ein Teil etwas unendlich Größeren, Bedeutsameren. Doch dieses unendlich Größere braucht mich – und DICH! – genau so, wie wir sind:

Jeden Tag ganz wir, mit all unseren Stärken und Schwächen.

Unzählig viele individuelle Seelen, sich der immerwährenden Liebe zu allem und jedem bewusst, können, werden und sollen in ihrer Vielfalt und Bewusstheit gemeinsam schwingen.

Jeder auf seine Art und Weise, jede mit ihrem eigenen Tempo – doch alle mit dem einen Ziel:

Zu dem zu werden, wie er oder sie sein kann: Positiv, liebevoll, mitfühlend, verzeihend, umsorgend, einfühlsam und in sich ruhend.

Gehen wir´s an – Jeden Tag – nicht Eines Tages.

Alles schwingt!

Petra

 

 

 

 

Raum und Zeit für Gefühle

Seit Jahren schreibe ich Gefühlsgeschichten und verlege sie auch selbst. Mal sind es Gedichte, mal kleine Erzählungen – aber unabhängig von der Form der Texte geht es mir immer um „das Eine“: Unsere Gefühle.

Unser Kopf mag der Meinung sein, ihm obliegt die Führung –

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LIEBE ZU VIER PFOTEN

Hey Charlie, was ist? Lockt die Sonne dich raus?

Na dann komm nur, mein Mädchen, wir geh´ n mal ums Haus!

Ja ich weiß doch, das ging alles schneller vor Jahren,

als die Knochen noch nicht alt und  müde waren-

mach dir nichts draus! Uns Menschen ergeht´s

ganz genau so wie dir, wir jammern auch stets!

 

Hey Charlie, was ist? Was erschnupperst denn du?

Anregende Düfte verjüngen im Nu!

Deine Nase, sie glänzt ganz genauso wie immer

und deine Augen haben diesen strahlenden Schimmer!

Und dann hebst du den Kopf und du schaust mich an

mit Vertrauen und Liebe, wie ein Hund es nur kann!

 

Hey Charlie, was ist? Ach ja, du hast recht:

Das Wort Hund gewählt zu haben war schlecht!

Bester Freund passt eher, treuer Begleiter-

Komm  nur, wir gehen ein Stückchen weiter.

Mach langsam, mein Mädchen, ich pass mich gern an,

du hast das auch viele Jahre getan.

 

Hey Charlie, was ist? Wirst du bald gehen

und lässt mich dann hier ganz alleine stehen?

Die ewigen Jagdgründe warten auf dich,

doch ein wenig Zeit lass dir noch für mich!

Bist du müde? Na komm, dann gehen wir rein

und kuscheln ein wenig und schlafen dann ein.

 

© Petra Jähnke 2011, erschienen in „Der Koi (an) der Kü(s)ste“, 2012 im Lyrika Verlag

EASY RIDER FEELING

Sonntag morgen, die Sonne strahlt,

der Kaffee war dampfend und stark.

Ich habe den Eindruck, das Leben zahlt

den ersten Preis aus in Heller und Mark!

Rein in die hautenge Lederkluft,

den Helm auf, Visier ganz nach unten.

Ich fühle mich wie der größte Schuft,

denn gleich ist der Alltag versunken!

Im Ohr den satten Motorenklang,

das Vibrieren der schweren Maschine,

dazu des Fahrtwindes Freiheitsgesang

und meine strahlende Miene!

Die Welt um mich rum einfach grenzenlos,

Hey Leben, hörst du? Ich komme!

Mutter Erde und ich in deren Schoss –

Und am Himmel die gleißende Sonne!

Ich atme und rieche, ich höre und schau-

Absorbier´ der Natur Symphonie.

Ich weiß sehr vieles, doch EINS nur genau:

Auf dies´ Feeling verzichte ich nie!

© Petra Jähnke 2011

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AM MEER

Vor dir erstreckt sich das endlose Meer,

ein nie endendes Rauschen der Wellen.

Am Himmel zieht träge ein ganzes Heer

von Wolken, um den Blick zu verstellen

auf Sonne und Bläue. Dafür aber Grau

in allen nur denkbaren Wandlungen,

selbst das Wasser ein fast schwarzes Blau

mit weiss aufschäumenden Brandungen.

 

                                 Muscheln knirschen bei jedem Tritt                                    

unter deinen langsamen Schritten.

Bückst dich, nimmst die schönsten mit,

ein kleiner Bernstein blinkt inmitten

eines Haufens angespülten Tangs.

Auch er wandert in deine Tasche,

wird ein Teil deines reichlichen Fangs –

kommt zuhaus in die bauchige Flasche.

 

Dieser Glasbehälter birgt jeden Fund

jener Stunden, die nur dir gehören:

in denen du eins bist mit allem und

niemand da, um dabei dich zu stören.

Schreie der Möwen, umtost vom Wind,

ähneln der Melodie des Lebens –

diese Momente in der Natur, sie sind

für das Gleichmaß in dir nie vergebens.

 

© Petra Jähnke 2012, erschienen in „Jetzt erst recht – Gefühlsgeschichten“ im Lyrika Verlag

ALLES SCHWINGT!
PETRA

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WOLKENREISE

Leg dich hin auf die Wiese,

schau ins Himmelsblau-

die Wolke dort! Ein Riese

aus weißestem Flaum, oh schau!

 

Heb ab mit mir und fliege

hinauf in diese luftige Welt.

                                      Wir drehen eine weite Biege,                                      

zu uns sich ein Adler gesellt.

 

So wie er segeln wir auf dem Wind,

spüren wärmendes Sonnenlicht.

Du und ich, wir beide sind

dem Himmel ganz nah und so dicht.

 

Wolkenberge, umwerfend schön,

sich unter uns hoch auftürmen-

Über uns tiefstes Blau zu sehen-

wir könnten die Himmel erstürmen!

 

Fühl den Wind, der dich umspielt,

der dich führt  und sicher hält

und dich fortträgt ganz gezielt

in die Höhen unterm lichten Zelt.

 

Schäfchenwolken kommen gezogen,

als tummelten sie sich auf Erden,

während wir noch höher geflogen,

um wie losgelöst zu werden.

 

Zirruswolken, wie Federwische

streifen sie uns nur ganz sachte.

Die Erde ein Farb- und Formengemische,

als wenn ein Maler es machte!

 

Endloser Raum, der uns umgibt,

nicht ein Gedanke an morgen.

Freiheit, die jede Grenze aussiebt-

lass dies vom Leben uns borgen.

 

Wir geben es unbeschadet zurück,

nachdem wir die Reise beendet.

Minuten voll Leichtigkeit und Glück

hat der Himmel an uns verschwendet.

 

© Petra Jähnke, 2012 veröffentlicht in „Jetzt erst recht – Gefühlsgeschichten“ im Lyrika Verlag

ALLES SCHWINGT!
PETRA

 

 

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Tage wie Kaugummi

S`ìst wieder so ein Tag, elendig lang, der sich zieht wie Kaugummi – 

Pflichten zu erfüllen wie jeden Tag,

alles irgendwie grau trotz blauem Himmel – 

Alltagstrott, der dich einlullt und müde macht,

obwohl du dich nicht anstrengen musst…

so ein Tretmühlengefühl, das zermürbt.

Dabei steckt sie doch in dir, diese Lust auf Leben!

Sie zuckt immer mal und muckt auf in dir,

aber kein Raum, ihr Platz zur Entfaltung zu geben…

Komm, reiss dich zusammen, suche das Lächeln in dir!

Kram es doch hervor, gib dir Mühe!

Geh doch nicht durch den Tag mit der Last der ganzen Welt auf den Schultern!

Rücken gerade, Kopf stolz in die Höhe!

Augenkontakt mit dem Menschen, der dir entgegenkommt!

Lächeln, einfach lächeln und es kommt zu dir zurück!

Und plötzlich wird das grau heller….durchscheinender…

Schon dies flüchtige Lächeln kann Wunder bewirken…

Na los doch, krame es hervor zwischen all deinem Seelenmüll-

Zeig es der Welt und die Welt lächelt zurück!

 © Petra Jähnke 2011

Komm, begleite mich doch einfach auf einem Spaziergang durch meine Welt. Nimm dir die paar Minuten für einen Platz in der Seelenschaukel:-)

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