Schlagwort-Archive: Gesundheit

Doctores, auf ein Wort!

Mein im September des letzten Jahres erschienenes Buch „TANZE DAS LEBEN – Eine wahre Geschichte gegen die Angst“ endet mit einem Appell an die uns behandelnden Ärzte, egal welcher Fachrichtung sie angehören. Ob diese Berufsgruppe jemals mein Buch in die Hand bekäme, bleibt eine vage Hoffnung – darum poste ich heute das Schlusskapitel dieses Buches auf meiner Website, um auf diesem Weg ein paar Leser mehr zu erreichen.

Danke für das Lesen, einen eventuellen Kommentar und besonderer Dank für jede einzelne Weiterleitung!

Zu guter Letzt

Es wurden in diesem Buch oftmals Szenen mit Ärzten beschrieben. Fast alle wurden für mich zum mir positiv zugewandten Partner auf dem Weg zurück in Richtung Genesung. Ich kann und muss hier an dieser Stelle ein wirklich von Herzen kommendes Dankeschön sagen für Ihre Menschlichkeit und Ihr fachliches Können. Wer wüsste besser als ich, was die Medizin zu leisten vermag. Von den wenigen Beispielen anderer Art habe ich nach reiflicher Überlegung wahrheitsgemäß erzählt, weil ich mir zweierlei davon erhoffe:

Zum einen möchte ich dir als Patient den Rücken stärken, du hast es gelesen.

Sei wagemutig, sei dir deiner eigenen Würde bewusst, sei mit Verstand und Herz der beste Anwalt deiner selbst.

Zum anderen erhoffe ich mir von Ihnen, sehr geschätzte Doctores, dass Sie bei all Ihrem medizinischen Wissen, bei all der immens großen Verantwortung, die Sie für Ihre Patienten tragen, bitte eines nie aus dem Auge verlieren:

Vor Ihnen sitzt ein von Kummer, Schmerzen und Krankheit arg gebeutelter Mensch. Bitte geben Sie sich und Ihrem kranken Gegenüber ein paar Minuten Zeit, wenn Sie sich nicht schon kennen. Zeit für die Geschichte, die jeder und jede von uns mit sich in Ihre Praxis bringt.

Um es in eines meiner geliebten „Wortbilder“ zu packen:

Schnüren Sie doch gemeinsam mit Ihrem Patienten dessen Rucksack auf, den er oder sie seit vielen Jahren mit sich trägt und stetig mit immer neuen Lasten befüllt hat.

Im Anfang war das Wort – Dieses Bibelzitat fällt mir gerade ein, weil es so treffend ist für den Beginn einer neuen medizinischen Beziehung zweier ungleich Wissender.

Ungleich, weil da ein kranker Mensch das Wissen um seine Defizite mitbringt und Sie als Mediziner das Wissen um Mittel und Wege zur Heilung haben. Im besten Fall kann sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln, das auf einem immerwährend fortgeführten Gespräch auf Augenhöhe basiert.

Nichts davon ist Utopie, denn wir schaffen uns auch in dieser Hinsicht unsere Welt selbst. Sollten Sie als Mediziner dieses Buch in die Hände bekommen und es sogar gelesen haben, hoffe ich spätestens an dieser Stelle Ihrer Lektüre darauf, in Ihnen einen neuen „Utopisten“ begrüßen zu dürfen.

Von Sir Isaac Newton stammt folgendes Zitat: Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean. Ich möchte es in abgewandelter Form zum endgültigen Schlusswort dieses Buches machen.

Was wir bisher gewohnt waren zu tun, ist ein Tropfen, was uns zu tun offen steht, ein Ozean.

Petra Milkereit, im August 2018

 

Genug ist genug

oder das Kopfschütteln nimmt kein Ende

Aufgewacht, hochgeschreckt mitten in der Nacht. Aus einem Traum, der nichts, aber auch rein gar nichts mit diesen Assoziationen gemein hatte, die man landläufig mit Träumen verbindet. Im Gegenteil, er war einer jener Sorte, die das Herz zum Amoklauf animiert, einen regelrecht aus dem Bett zwingt und der Angstschweißströme auslöst.

Weiterlesen

Sehnsucht und Suche nach dem Glück

Die BLUE 16 ist da!

Sie transportiert unter dem Thema

„Sehnsucht und Suche nach dem Glück“

Beiträge von

Weiterlesen

BITTEN UND GABEN

Ich bat um Nahrung

und lernte mein Wissen zu mehren

 

Ich bat um Erfüllung

und entdeckte meine Gaben

 

Ich bat um Wärme

und spürte mein Herz in mir

 

Ich bat um Wurzeln

und fand Freunde

 

Ich bat um Gesundheit

und bekam Kraft, Schmerz zu ertragen

 

Ich bat um Leben

und lernte Abschied zu nehmen

 

Ich bat um Liebe

und fand sie in mir

  

©Petra Jähnke, 25.06.2013 – veröffentlicht in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“ 2013 im Lyrika Verlag

Foto mfG Bärbel Hoffmann

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!