Schlagwort-Archive: ersten Farben der Gefühle

Weg zu den Sternen

Weg zu den Sternen

 

Las all die Jahre vom Glück in vielen Büchern.

Ließ mein Herz darin baden, meine Seele dorthin entfliehen.

Lebte Träume von anderen, tauchte ein in fremde Welten,

deren Wahrheiten jedoch nie in meinem Alltag einziehen.

 

Hörte Melodien von tausend Stimmen und Instrumenten.

Tonfolgen, die mich trugen und auf denen ich flog wie der Wind.

Lauschte Gesängen, die von der Heimat in sich selbst sprachen,

die ich doch nie bisher kannte, außer damals, als Kind.

 

Lebte nie mein eignes Leben, lebte für jeden und alle.

War im Hintergrund stets auf dem Sprung – auch für dich.

Schickte meine Seele auf Reisen, um dem Glück zu begegnen.

Jeder neue Fehlschlag auf der Suche wurd im Innersten zum Stich.

 

Hab den Pfad zu den Träumen vor kurzem erst betreten.

Präge Spuren meines Daseins,  fand den Mut dazu spät.

Komm und halt meine Hand auf dem Weg zu den Sternen,

weil sich´s im doppeltem Glück freudiger geht.

 

© Petra Jähnke 2015

Dieser Text ist bisher nur als Video erschienen, wird aber irgendwann in das Buchprojekt einfließen, an dem ich zu arbeiten beginne 🙂

 

 

Der Weg zu den Sternen, den eigenen inneren Sternen ist der prachtvollste, den MENSCH gehen kann!

ALLES SCHWINGT!

 

Herzlichst,

Petra

KENNST DU DER SEELE TIEFSTE GEMÄCHER

Kennst du der Seele tiefste Gemächer?

In ihnen wird Verstand und Realität schwächer…

Dort tief im Verborg´nen weiß dein Inneres gut,

was deinem Körper, deinem Herz wirklich gut tut.

Dort wohnen die bildhaft  manifestierten Träume.

Dort schaffen sich Wünsche ihre eigenen Räume.

Dort wabert wie feinstes Nebelgeflecht

das Wissen um dein dir gegebenes Recht

auf erfüllende Stunden, sich öffnendes Sein –

und Gewissheit,  du bist nicht mit alldem allein.

 

Auf dem Boden der Seele ruht wohlig geborgen

das tief-menschliche Urvertrauen in Morgen.

Der Zugang ist dort zu dem Wissen der Zeit –

und die vor dir waren geben sich´res Geleit.

Ein Nachhall klingt dort von dem Wissen um Liebe.

Die Wurzel der Sehnsucht bildet kräftige Triebe.

Und mit samtweichem, dumpf-dröhnendem Ton

ruft das Herz nach des Lebens ersehntem Lohn –

Lauschst du hinein in deinen inneren Kern,

erspürst  du alles in dir – nichts ist von dir fern.

 

© Petra Jähnke

veröffentlicht 2013 in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“ im Lyrika Verlag

Alles schwingt! Petra

 

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Vom Lernen und dem inneren Reichtum

Lernen zu können, ist ein Geschenk des Lebens. Es zu können, weil man genug Verstand dafür hat, weil das eigene Hirn unendlich viel Wissen speichern und aus dem Gelernten etwas Sinnvolles umsetzen kann für einen selbst, das ist ein unendlich wertvolles Gut.

Wir lernen

Dinge, die uns interessieren,

Fähigkeiten, die wir haben möchten,

Zusammenhänge zu erfassen,

Fertigkeiten, die uns weiterhelfen,

neue Sprachen, um uns verständigen zu können,

backen und kochen, damit wir unsere Lieblingsgerichte genießen können,

und und und…!

 

Die schönsten und wertvollsten Lehren eines Lebens sind die des Herzens.

Wenn wir enttäuscht wurden und glauben, niemandem mehr vertrauen zu können, wird sicher ein Mensch in unser Leben treten, der uns lehrt, was Vertrauen bedeutet.

Wenn unsere große Liebe zerbrochen ist und wir denken, dass es nie wieder ein ähnlich tiefes Gefühl für uns geben wird, begegnet uns bestimmt jemand, der für die Liebesfähigkeit in uns wie gute Medizin ist.

Wenn wir aus Angst vor dem Unbekannten es nicht wagen, neue Wege zu gehen, wird sich ein Mensch finden, der uns an die Hand nimmt und uns unsere eigene innere Stärke spüren lässt.

Wenn wir meinen, dass die Trauer um einen geliebten Menschen uns das Herz aus der Brust reißen wird, findet die Lehre zu uns, in Liebe loslassen zu können.

Alles, was wir im Laufe unseres Lebens lernen, sind Bausteine für unser Wissen und ganz besonders für unsere Herzensbildung.

 Alles schwingt!  Petra

 

 

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Im Mantel deiner Zeit

Greif in die Taschen des Mantels deiner Lebenszeit, sie sind gefüllt mit alldem, was Bestand hat im Leben.

Sie sind voller kleiner strahlender Diamanten, die in einem fast unwirklichen Lichtspiel erschimmern. Ihr Glitzern ist nur für dich da, ihr Strahlen findet nur in deinem Herzen einen Widerhall. Niemand außer dir ist fähig, sie zu sehen so wie du. Im Mantel deiner Zeit sind sie von nicht zu unterschätzendem Gewicht und sie bilden, kunstvoll aneinander gefügt, einen starken Halt, der dir durch dein Leben hilft. Immer neue kommen hinzu und reihen sich ein wie Puzzleteile, die endlich ihren Platz gefunden haben. Der Mantel deiner Lebenszeit ist bestückt mit genügend vielen Taschen für diese sich stetig einfindenden gewichtigen Starkmacher. Jeder einzelne davon schließt ein Bild in sich ein  – Bilder von Menschen, Bilder von Klängen, von Düften, von Orten. Von all diesen Bildern gehen Energien aus, die sich zusammenfließend zu deinem kraftvollen Lebensstrom vereinigen und untrennbar mit dir verwachsen sind.

Ihr Name ist ERINNERUNG.

In den Taschen deiner Lebenszeit finden sich auch Teilchen von undefinierbarem Äußeren. Sie sind ohne Form, ohne rechte Farbe, ohne Kontur und ohne Gewicht. Sie sind biegsam, mal kalt, mal warm, mal fassen sie sich an wie Samt, ein andermal kratzen sie wie Sandpapier. Herausziehen aus deiner Lebenszeit kannst du sie nicht. Sie zeigen sich immer dann, wenn du nicht an sie denkst, nicht mit ihnen rechnest. So veränderlich wie sie selbst ist dann auch ihre Auswirkung auf dein Leben.

Ihr Name ist VERÄNDERUNG.

Nur diese beiden Inhalte des Mantels deiner Lebenszeit sind von Bestand. Alles andere ist flüchtig wie der Wind, ist einer Melodie gleich, die du hörst und schon ist sie wieder verweht.

© Petra Jähnke, 2014

 Alles schwingt!

Petra

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Viele Gesichter hat die Welt

Viele Gesichter hat die Welt und die Sichtweise, wie wir auf diese Gesichter schauen, ist noch vielfältiger. Gibt es eine universelle Wahrheit oder doch viele einzelne Wahrheiten, weil jeder mit anderen Augen wahr-nimmt, was um ihn herum geschieht? Ein und dieselbe Situation kann völlig verschiedene Erzählformen annehmen, je nachdem, wer sie wie gesehen und „erlebt“ hat.

Das WIE ist in diesem Zusammenhang nicht eine Frage der Sehkraft,

sondern vielmehr eine Frage der eigenen Erlebnis- und Erfahrungswelt:

 Zwei Menschen sitzen nebeneinander auf einer Bank am Wasser, die Sonne geht langsam unter, ein einsamer Angler rudert gemächlich vorbei, sie unterhalten sich über Privates. Der eine, Paul,  hört zu, ist entspannt nach einem runden Tag. Der andere, Joost,  berichtet von einer Dauerbelastung daheim und schüttet sein Herz aus.

 

Bericht von Paul:

„Es war eine schöne Abendstunde, das Wasser glitzerte   und die untergehende Sonne spiegelte sich wunderschön, eine leichte Brise wehte vom Wasser herüber.  Es hatte sowas friedliches, als der Angler vorbei ruderte…ich musste an meine Kindheit denken und meinen verstorbenen Vater, der so gern zum Fischen hinaus fuhr.

Joost hat mir sein Herz ausgeschüttet. Ich riet ihm, nicht alles so tragisch zu nehmen, doch einfach diese Atmosphäre zu genießen, mal runter zu schalten. Ein gutes Gespräch war das heute Abend.“

 

Bericht von Joost:

„Ich weiss nicht, warum wir da sitzen mussten! Es war kalt, ein Wind blies. Die Sonne ging unter, es war schon fast dunkel, selbst der Angler hatte genug und fuhr ans Ufer, um ins Warme zu kommen! Und zugehört hat mir Joost auch nicht richtig, immer nur von zur Ruhe kommen gefaselt. Das hätte ich mir schenken können. Vertane Zeit.“

 

Beide haben ihre persönlich eingefärbte Wahrheit wiedergegeben. Sie waren zur selben Zeit am selben Ort, sahen dasselbe und trotzdem hört es sich an, als würden sie von verschiedenen Erlebnissen berichten.  Ihre Verfassung war zu unterschiedlich, ihre Seelenlage nicht zu vergleichen.

 

Ist also die Wahrheit  etwas individuell „wahr“-genommenes?

Ist sie es nicht, würde die Schlussfolgerung bedeuten, dass einer von beiden nicht die Wahrheit sagt…

© Petra Jähnke 2011

 

ALLES SCHWINGT!

Petra

 

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Gefühls-Farben – Teil 1

Fred 64, A - Kopie

Vor einiger Zeit fragte mich eine Freundin, ob ich ihr aus meiner Sicht den Unterschied zwischen Hass und Verachtung erklären könne.

Ich denke in Bildern, Farben, Geräuschen und Gerüchen, sprich:

mit allen Sinnen auf Empfang, und so fällt meine Erklärung sehr ´persönlich gefärbt´ aus.

Hass und Verachtung,  diese beiden Gefühle sind Geschwister, allerdings sehr unterschiedlich, so verschieden wie Geschwister nur sein können.

Der Hass ist eine aufwühlende Emotion. Oft schlägt sein Gegenpart, die Liebe, um in ihn. So wie auch die Liebe eine Emotion voller aufwühlender Elemente ist, so ist es auch der Hass:

Er ist grell und durchdringend, er verursacht Abwehrreaktionen und manchmal auch Mordgelüste. Der Hass kommt laut und mit durchdringenden Tönen im Inneren daher. Nur wenn einem das auslösende Objekt des Hasses noch irgendetwas bedeutet, kann er überhaupt entstehen.

Man sieht sprichwörtlich „rot“… da ist wieder die Verbindung zur Liebe, die ja auch mit der emotionalen Farbe ROT in Zusammenhang gebracht wird… rot wärmt, erhitzt!

Hass kann wie viele kleine Blitze in einem herumtoben und ist immer eine aggressionsbildende Kraft.

Die Verachtung sieht völlig anders aus. Sie ist eine kalte Emotion und folgt dem Hass. Wenn man jemanden verachtet, sieht man ihn mit kalten Augen an, die alles sagen, was man fühlt:

nämlich nur noch dumpf klingende Ablehnung. Sie ist grau und schwer wie ein Stein. Wer verachtet, wendet sich ab, miss-achtet sein Gegenüber, jegliches Verstehen fehlt, weil  da zwei so konträre Pole keinerlei Basis mehr finden können. Ein Mantel aus Eis legt sich um das Herz …

Zwischen die beiden gehört noch eine Emotion: die Enttäuschung

zutiefst enttäuscht zu sein, tut wahnsinnig weh. Enttäuschung ist eher der Verachtung ähnlich…die Seelenfarbe ist ein Wechsel zwischen rot und grau, aber die Seelentöne schwingen noch mehr als bei der Verachtung. Wie angerissene Saiten, die Misstöne erzeugen und einem den Mantel der Trauer umlegen.

Auch bei Enttäuschung dreht man sich ab, leidet aber dabei sehr. Es kann einem kochend heiß werden, wie im Fieber äußert sich manchmal der Körper. Das Herz rast und die Traurigkeit in einem ist glühend wie das Höllenloch…

Richtig tiefgehende Ent-Täuschung zu erleben ist eine der schmerzlichsten Erfahrungen…

denn deren Basis war schlussendlich eine Selbsttäuschung, oft verbunden mit dem Gefühl der Selbsterkenntnis, die wiederum in Schamgefühl gipfeln kann.

 

Dies sind sie nun, die ersten Farben der Gefühle, denen hier Raum gegeben wird. Warum ich ausgerechnet mit diesen* beginne?

Weil sie zerstörerisch sein können, wenn wir sie nicht erkennen und uns ihnen stellen. Denn sie zerstören als allererstes uns selbst und danach….

Meinem Empfinden und Erleben nach besteht unser Leben aus Schwingungen –

Schwingungen in uns selbst und zwischen einander. Sie können positiv, aber auch negativ aufgeladen sein und deshalb werden von nun an meine Blogs mit einem besonderen Gruß enden:

Alles schwingt!

Petra

 

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