Schlagwort-Archive: Beobachtungen

Genug ist genug

oder das Kopfschütteln nimmt kein Ende

Aufgewacht, hochgeschreckt mitten in der Nacht. Aus einem Traum, der nichts, aber auch rein gar nichts mit diesen Assoziationen gemein hatte, die man landläufig mit Träumen verbindet. Im Gegenteil, er war einer jener Sorte, die das Herz zum Amoklauf animiert, einen regelrecht aus dem Bett zwingt und der Angstschweißströme auslöst.

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Gefühlsgeschichten – erweitert und überarbeitet

Seit kurzem vereint meine Seite „Gefühlsgeschichten“ alles in sich, was sich unter dieses Thema einreihen lässt:

Zusätzlich zu meinem Blog sind einige statische Seiten entstanden:

  • Alles beginnt in Dir – war einmal eine autarke Webseite von mir, deren beste Textbeiträge sich nun hier wiederfinden.
  • Der Schmunzelbereich war bislang Teil meiner persönlichen Seite petra-milkereit.de, fügt sich aber hier sehr viel passender ein.
  • Eine Übersicht über meine Bücher gehört ebenso dazu, denn alles, was ich schreibe, sind nun einmal Gefühlsgeschichten!

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Sehnsucht und Suche nach dem Glück

Die BLUE 16 ist da!

Sie transportiert unter dem Thema

„Sehnsucht und Suche nach dem Glück“

Beiträge von

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Elektronische Post

Was für eine Freude, er hat mir wieder geschrieben! Roman, der mir schon zig-mal gemailt hat, er hätte versucht, mich anzurufen und mich wieder nicht erreicht hat! Der arme Mann, das muss ihm doch über werden, oder?

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Ebenbürtig

Ebenbürtig

Ebenbürtige

Meister des Unausgesprochenen.

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Ein eBook und die Seelenschaukel

Wer meine Seiten im Netz hin und wieder besucht, der weiß, was mein Thema ist.

Gefühle und Emotionen, darüber schreibe ich, mittlerweile seit einigen Jahren schon. Gefühlsgeschichten eben 🙂

Ein paar Bücher gibt es schon und nach fast einem Jahr hat sich nun eines hinzugesellt.

„Alles beginnt in Dir – Texte für die Seelenschaukel“ ist der Titel und darin vereint sind Texte der letzten Zeit. Bis auf ein kleines Gedicht sind es diesmal nur Erzählungen, mal kürzer, mal länger.

Und zum ersten Mal verlasse ich meinen Weg der Printausgaben und biete dieses Buch als eBook an. Mittlerweile ist es überall dort erhältlich, wo es eBooks gibt und die nächsten Wochen werden sehr spannend für mich werden. Wird es Leser geben, die auf die elektronische Buchform zugreifen?

Ebenfalls seit erst kurzer Zeit gibt es meine offizielle Website Petra Milkereit

Dort findet sich eine Seite, von der aus zu allen eBook-Anbietern verlinkt ist:

Alles beginnt in Dir – Texte für die Seelenschaukel

Natürlich gibt es auch eine Printausgabe. Sie ist im Gegenteil zum eBook mit einem Wasserzeichen und einigen Bildern ausgestattet und ebenfalls über meine Website zu erhalten: Printausgabe der „Seelenschaukel“

Tja, und die Seelenschaukel selbst, die gibt es auch schon seit ein paar Monaten. Es ist mein Webinarraum bei edudip, in dem ich bisher alle zwei Wochen kostenfreie, themenbezogene Online-Lesungen anbiete.

Vielleicht kommst Du mal vorbei und wirst für einen Mittwochabend zum/zur Seelenschaukler/In? Oder Du liest einmal per Blick ins Buch hinein in die Texte für die Seelenschaukel? Ich freue mich, wenn meine Seelenschaukel, egal in welcher Form, Dein Interesse weckt!

Herzlichst, Petra

Geliebter Schweinehund

Mein innerer Schweinehund heißt Dojan. Dojan war und ist immer in meiner Nähe. Meist hält er sich dezent im Hintergrund, lümmelt sich uninteressiert in irgendeiner kuscheligen Ecke herum und gähnt bisweilen demonstrativ gelangweilt. Meinen Schweinehund bewusst zu erleben gelingt mir schon recht lange. In der Schulzeit ging es los. Wenn es Hausaufgaben zu erledigen galt, die ihm erschienen wie eine Zumutung für seinen hellen, wachen Geist, wurde er mir bewusst. Er setzte sich blitzschnell bei mir durch, ich nickte ihm zu, murmelte etwas wie „das ist ja alles lachhafter Kinderkram“ und ging meiner Wege. Meine Wege waren schon immer vielgestaltig. Es waren Wege im Herbst, die mich zum Drachensteigen-lassen führten (ja ehrlich! Ich habe das noch erlebt: mit ein paar Jungs und Mädels aus meiner Straße ab hinter den Deich und hooooch mit den selbstgebauten!). Oder sie führten mich in die herrlich große, lichtdurchflutete Scheune von Bauer Hinz, wo einige andere schon mit ihren Klampfen am Üben waren! Viele jedoch meiner frühen Wege waren von enormer Kürze: sie führten mich bis zu der weichen, zum Hineinsinken gemachten Couch meines Elternhauses und dort angekommen, betrat ich mit Winnetou und Old Shatterhand die Prairie, oder mit Hatschi Halef Omar und dem Effendi das Land der Skipetaren! ich las und ritt neben ihnen, wurde angeschossen, in Tipis gesund gepflegt und weinte beim Lesen, ohne Aufhören zu können. Unvergessliche Stunden! Glückliche Stunden! Dojan, so heißt der Hund von Kara ben Nemsi. Ich weiß nicht mehr, in welchem Buch er seinen Auftritt hatte, aber er war sofort ein Teil von mir. Dojan, komm … und er kam.

Später, als es mehr zu lernen galt als reinen Schulstoff, zog sich das brave Tier recht oft zurück in seine warme Ecke und beobachtete mich nur wachsam. Nur ganz selten – also wirklich kaum wahrnehmbar für mein Umfeld! – hatte er seine kurzen Einsätze. Wenn mein innerer Schweinehund mich lockte mit einem Spaziergang neben „ihm“, dem ersten Prinzen meiner Träume, oder wenn er mir zuflüsterte: geh doch an den See, es ist so schön heute, lass uns mit den Füßen im Wasser plantschen! Es konnte sich sehr unauffällig tarnen, das gute Tier. Kaum jemandem fiel es je auf. Dojan, der Inbegriff eines Hundenamens für mich damals. Dojan reagierte auf den leisesten Zuruf! Es reichte damals ein sachtes Klopfen meiner linken Hand an die Außenseite meines linken Beines, so wie „komm, Dojan, du wirst gebraucht!“ Zack, war er da – stellte sich mir in den Weg, schob mich mit der ganzen Kraft seines stattlichen Hundekörpers in eine andere Richtung.

Mein innerer Schweinehund meint es manchmal einfach nur gut mit mir, denn er kennt mich genau – und das seit Jahrzehnten. Sicher, er vertut sich auch hin und wieder. Springt herbei, wenn er gar nicht gebraucht wird, wenn ich ihn nicht gerufen habe – aber ich nehme ihm das nicht übel. Er und ich, wir verstehen uns durch Blicke und Gesten. Er hat lernen müssen, dass ich ihm keine Beachtung geschenkt habe, wie schön und intensiv er auch abgedrängt und weggeschoben hat. Gepasst hat es ihm nicht, aber er hat akzeptiert, dass immerhin ich von uns beiden der Chef bin. Er lernte stillzuhalten, wenn nötig. Ins zweite Glied zu treten, wenn es auch schwer fiel. Aber er wusste ja eines mit Sicherheit: ich liebe ihn auf eine ganz eigene, warme, mit mir selbst nachsichtige Art und Weise wie sonst nichts und niemanden auf der Welt!

Komm, Dojan, bei Fuß – lass uns weiterhin gemeinsam der Welt die Stirn bieten.

© Petra Jähnke, 9/2015

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