Schlagwort-Archive: Augenblicke

Das Eine – Das Andere

Liebe geben zu können, ist das eine – sie auch annehmen zu können, das andere.
Täler des Lebens kennengelernt zu haben, ist das eine – sie aus eigener Kraft überwunden zu haben, das andere.

  • Schmerzen zu haben, ist das eine – trotz und mit ihnen aus allem das Beste zu machen, das andere.
  • Fehler begangen zu haben, ist das eine – aus ihnen gelernt zu haben und in Zukunft klüger zu sein, das andere.
  • Allein zu sein ist das eine – trotzdem nicht einsam zu sein, das andere.
  • Menschen zu kennen, die sich Freunde nennen, ist das eine – echte und wahre Freunde zu haben, das andere.
  • Familie zu haben, ist das eine – mit ihr auch Familie leben zu können, das andere.
  • Träume zu haben, ist das eine – einige davon auch leben zu können, das andere.
  • Körperlich kräftig zu sein, ist das eine – seelische Kraft zu haben, das andere.
  • Eine Arbeit zu haben, ist das eine – etwas tun zu können und zu dürfen, was dem eigenen Wesen entspricht, das andere.

Eine solche Auflistung anzufangen, ist das eine – sie jemals beenden zu können, das andere.

 

Alles schwingt, vergiss das nie!

Petra

Jahre sind nur eine Zahl

Da steht er nun also vor ihr und sie spürt, wie ein Lächeln unaufhaltsam in ihr aufsteigen will. Er ist es tatsächlich – unfassbar! Nach fast einem Leben, das vergangen ist seit damals.

Sechszehn war sie und – um mit den Worten ihrer Mutti zu sprechen – ein hypnotisiertes Kaninchen.

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Was ist wichtig im Leben?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Ist es Geld? Nur bedingt. Wenn es unseren ganz normalen Lebensunterhalt decken soll, dann ist es wichtig. Alles, was darüber hinausgeht, ist eine Dreingabe – angenehm, aber nicht wichtig.

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Gefühlsgeschichten – erweitert und überarbeitet

Seit kurzem vereint meine Seite „Gefühlsgeschichten“ alles in sich, was sich unter dieses Thema einreihen lässt:

Zusätzlich zu meinem Blog sind einige statische Seiten entstanden:

  • Alles beginnt in Dir – war einmal eine autarke Webseite von mir, deren beste Textbeiträge sich nun hier wiederfinden.
  • Der Schmunzelbereich war bislang Teil meiner persönlichen Seite petra-milkereit.de, fügt sich aber hier sehr viel passender ein.
  • Eine Übersicht über meine Bücher gehört ebenso dazu, denn alles, was ich schreibe, sind nun einmal Gefühlsgeschichten!

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Das Spiel des Lebens

Das Spiel des Lebens

 

Zwei Augenpaare streifen sich…

„Na du, ich inspiziere dich“   !!!

„Ich schaue ebenfalls genau…

-Seh eine wohlgerat´ne Frau..:-)“

..und ich ´nen interessanten Mann-

Ich bleibe steh´n und schau ihn an!

 

Schau ihm direkt in sein Gesicht,

er schaut zurück! Ich fass es nicht!

Ich senke meinen Blick zur Seite-

Seh noch dies Lächeln, dieses breite!

Schau für Sekunden noch mal hin,

hab schon so dies und das im Sinn,

werd´ unsicher und auch leicht rot,

krieg ansatzweise Atemnot—

 

Da sagt er doch ein Wort zu mir!

Von Kopf bis Sohle ich gefrier!!!!!!

Bin sonst doch cool und auch so taff!

Die letzte Kraft zusammenraff´,

antworte passendes! Zum Glück

weicht er nicht gleich vor Schreck zurück…

 

wir plaudern unverfänglich-locker

( ich denk nur: wow, ich fall vom Hocker!)

Ja klar, ein Kaffee darf´s ruhig sein,

die Unterhaltung schläft nicht ein-

wie zufällig berührt sein Arm

den meinen! Himmel, wird mir warm!

Hypnotisiert häng´ ich an seinen

Lippen und er an den meinen…….

 

Dann streicht sein Finger – ohne drücken –

Ganz zärtlich meiner Hände Rücken,

fährt spielerisch zur Innenhand………

ins Nichts verschwindet mein Verstand!

Und alles weitere, Ihr Lieben,

ist zwischen ihm und mir geblieben—–

 

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht 2012 in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

Das Bild, das diesen beitrag begleitet, ist auch im Buch diesem Text zugeordnet. Es heißt „mittendrin“ und wurde von Wolfgang Gemballa gemalt.

An dieser Stelle meinen alllerherzlichsten Dank an Dich, lieber Wolfgang: für Dein an mich glauben und Deine freundschaftliche Unterstützung!

Dieses Gedicht war eines meiner ersten, die ich begann in 2011 zu schreiben. Das kleine Video dazu war auf meiner früheren HP petra-jaehnke.de.tl zum allerersten mal verfügbar. 2014 habe ich es dem YouTube-Kanal hinzugefügt. Viel Spaß damit 🙂

 

Denn: ALLES SCHWINGT!
Herzlichst, Petra

Matt

s´ist heut so ein Tag von dieser matten Sorte.

Matt, wohin man schaut, ob um sich oder in sich.

Matt kann auch glänzend, aber eben nur bedingt und nur temporär.

Matt, das ist so ein Zwischenstadium –

nicht strahlend auf Hochglanz poliert und nicht abgrundtief grau-leer-sinnlos-nutzlos.

Matt – Mattscheibe? Mattigkeit?

Nebel im Hirn, ja das ist es. Das passt.

Und obendrein auch der Körper so ohne jede Energien.

Und schon summieren sich die -scheibe und die-igkeit zu einem rundum homogenen Matt.

Schachmatt…? Nein, noch nicht. Davor bewahre uns Gott!

Aber manchmal nah dran, so scheint´s.

Wenn alle Welt Matt wäre – oder ist sie´s  schon? – wer ist dann am Zuge?

Alle Welt – wer ist das?

Du? Und ich, ok. Und wer noch…? Die Welt?

Nein, die nicht. 

Sie ist ermattet, aber ihr Körper ist stark.

Ihre Adern pulsieren und ihre Kräfte brodeln.

Sie wird sich aufbäumen, irgendwann, und all die Matten abschütteln.

Wird das Innen nach Außen stülpen und wieder werden, was sie war.

Stark, tragend, erschaffend, bewahrend, behütend, formend, nährend.

Wir sollten ihr zuvor kommen und es auch wieder sein…

stark

tragend

erschaffend

bewahrend

behütend

formend

nährend

©Petra Jähnke, 11/2015

Sag mir

Sag mir: weißt du, wie sehr ich sie liebe?

Diese Zeit meines Lebens mit dir?

Wär es stets nur ein Kampf und Geschiebe,

wär kein Lachen, kein Glück hier bei mir.

Kenne all diese Nöte und Sorgen,

die uns treffen, so ganz aus dem Nichts.

Hätt´ keine heitere Aussicht auf Morgen,

niemand neben mir, der Gutes verspricht.

Doch in jedem auch noch so tiefgrauen

Augenblick, der auch heut noch geschieht,

kann ich deiner Hand in der meinen vertrauen.

Kann dir folgen, auch wenn mein Aug selbst nichts sieht.

Gehe neben dir, vor dir und folg´ dir –

je nachdem, wessen Schrittlänge zählt.

Sag mir: spürst du die Liebe tief in mir –

Die von nun an nie wieder mehr fehlt.

© Petra Jähnke, September 2015

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