Was man braucht, wenn man tut, was ich tue – Schreiben

Wir lassen mal beiseite

–        dass es viele Stunden braucht, einen gelungenen Text zu schreiben – einen der rund ist,              zumindest für einen selbst!

–        dass es weitere unzählige Tage und Wochen braucht, um aus, in vielen Stunden                              geschriebenen, Texten etwas herzustellen,                was man Buch nennen kann.

–        dass dies alles Geld kostet – sei es der Druck, sei es die ISBN, sei es die Werbung etc.

 

Alles dies schieben wir mal aus dem Focus und dann sehen wir, was bleibt:

GEDULD!

Eine Tugend, die jeder von uns kennt und oft genug hasst; nämlich immer dann, wenn einem ein kluger Kopf tröstend sagt: Du musst eben Geduld haben! In mir sind bei solchen Sätzen schon tief im Inneren Mordgelüste emporgewallt…!

Und als zweites braucht man, wie das Wasser zum Leben, unkaputtbare Zuversicht und nie ermüdende positive Energien. Immer das Ziel im Visier und stetig neue Ideen produzieren (mein Webmaster sagt dann meist: „Dat Koili* macht mal wieder Blubberblasen in ihrem Teich!“)

Ohne diese Blubberblasen, also die immer sprudelnden neuen Ideen, geht es nicht. Weil – wenn keine Powerschübe von außen kommen – sprich ein Run entsteht auf dein Buch! – dann schleicht sich ganz schnell der innere, kleine Schweinehund heran und will dich dazu verleiten, die Segel zu streichen! Er brummelt dann im Bauchraum herum, so in der Art:

„Lass es doch, du könntest jetzt in deiner Couchecke hängen, statt dir am PC den Hintern platt zu sitzen! Und musst du denn alles selber machen? Nur weil du unabhängig, eigenverantwortlich und authentisch sein willst? Gääähn …usw.usw.“

Na, dieser vorlaute Kerl kriegt dann sofort einen Knebel verpasst und wird in die Besenkammer gesperrt! Mit dem dynamisch-unanfechtbaren Satz: „Ich verbiete mir solche Blödsinnigkeiten!“

Und so predigt man sich, wenn man tut, was ich tue: Schreiben – täglich wie eine tibetanische Gebetsmühle immer dasselbe:

Geduld, immer locker bleiben, nur nicht aufgeben, sei kreativ, sei ein sprudelnder Quell von Geistesblitzchen und Blubberblasen im Teich!

Und das verrückteste an all dem:

Es macht einen höllischen Spaß! Es macht reich innen drin und es fühlt sich richtig an!

In diesem Sinne: OOOOOMMMMMMMMMMM !!!

Petra – 2013

 

Koili* : Sie wissen nicht, was das soll? Nun, es ist ganz einfach! Es gab noch meine erste Homepage, als mein Erstling „Der Koi (an) der Kü(s)te“ veröffentlicht wurde. „Koili“ wurde zu meinem Spitznamen – nicht für viele, aber für einige 🙂  Und was lag näher, als meine HP zum „Koiteich“ zu ernennen… <<< Schmunzeln ist angesagt:-)