Mentoring

Mentoring – allgemeine Begriffsklärung

Mentoring, auch Mentorat, ist in sowohl fachlichen als auch persönlichen Beziehungen die Tätigkeit einer erfahrenen Person (Mentor). Sie gibt ihr fachliches Wissen und/oder ihr Erfahrungswissen an eine noch unerfahrenere Person (Mentee) weiter. Ziel ist es dabei, den oder die Mentee bei persönlichen oder beruflichen Entwicklungen zu unterstützen. Bereiche, die in Mentoring-Beziehungen thematisiert werden, reichen von Ausbildung, Karriere und Freizeit bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung, Glauben und Spiritualität.

Allgemein bezeichnet das Wort Mentor (weiblich: Mentorin) die Rolle eines Ratgebers oder eines erfahrenen Beraters, der mit seiner Erfahrung und seinem Wissen die Entwicklung von Mentees fördert.

Die Bezeichnung geht auf eine Figur der griechischen Mythologie zurück: Ein Freund des Odysseus namens Mentor war der Erzieher von Odysseus’ Sohn Telemach.

Mentoring wird eingesetzt, um den Wissenstransfer zwischen Erfahrenen und weniger Erfahrenen zu fördern. Im Unterschied zum Coach ist der Mentor üblicherweise nicht eigens für diese Tätigkeit ausgebildet, sondern verfügt über einen Erfahrungs- und/oder Wissensvorsprung.

Mentorenprogramme unterscheiden sich vom klassischen Coaching, da in dieser Form des Miteinanders eine Grundsympathie vorhanden sein muss.

Damit diese Arbeitsbeziehung funktioniert, muss zwischen den Beteiligten ebenfalls vollstes Vertrauen herrschen. Zudem muss der Mentee offen für Neues sein und Kritik vertragen, denn der Mentor kann nicht nur Streicheleinheiten verteilen, wenn er seinem Mentee voran helfen möchte.

(Zitat Wikipedia)

Mentoring für emotionales Schreiben

In diesem speziellen Fall bezieht sich das Mentoring auf die schreibende Tätigkeit; mit dem Ziel, Emotionen und Gefühle in Worte fassen zu lernen und so den eigenen Weg zu einer in sich ruhenden Mitte zu finden.

Beweggründe, schreiben zu wollen – ja manchmal geradezu zu müssen – sind vielfältig. Beim emotionalen Schreiben steht im Hintergrund meist der Wunsch, sich selbst verstehen zu wollen.

Die Vita eines jeden ist ein Unikat, ein nur für ihn/sie bis gestern geltender Lebensweg, den es im Heute zu begreifen gilt, um dem Morgen zu vertrauen.

Petra Milkereit, April 2017