Hermann, der Standhafte

geschrieben 2012

Petra Jähnke
Hermann, der Standhafte
oder
Schicksalsjahre eines Küchentisches

ISBN 978-3-00-039079-1

Hermann, ein in deutscher Handwerksarbeit gefugt und geleimter Tisch aus massiver Eiche, hält als Erbstück Einzug in einer lichtdurchfluteten Küche und hat von da an allerhand mehr zu erzählen , als es in seinem bisherigen langen Leben je zu berichten gab. Um ihn herum spielen sich schlaglichtartig alle interessanten, schönen oder auch traurigen Episoden ab, die in seinem neuen Heim von Wichtigkeit sind.

Einband: 280g Porzellankarton
DIN A5, 138 Seiten 100g-Pre Print Paper
25 Schwarz-weiß-Skizzen

15,99 €
incl. Porto und Verpackung

HERMANN IST IN DIESER PAPERBACK-VERSION NICHT MEHR BEIM BUCHHANDEL GELISTET. DIE LETZTEN EXEMPLARE DIESER ERSTEN AUFLAGE SIND SCHON FAST VERGRIFFEN!

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Inhalt

Seite  3    Einzug bei Charles und Charlotte

Seite  8    Der erste Morgen

Seite 11   Hermanns Jungbrunnen

Seite 15   Warum die Hochmodernen weichen mussten

Seite 19   Die Küchenstepptänzerin

Seite 24   Hermann allein zuhause

Seite 29   Amazonen auf dem Hochsitz

Seite 34   Salon Charlotte

Seite 40   Gesprächsversuche

Seite 44   Die Lütte kommt

Seite 49   Es kommt immer anders

Seite 53   Der Zahn der Zeit

Seite 59   Küchenschwingungen

Seite 62   Notfall Hermann

Seite 67   Hermanns Welt steht Kopf

Seite 72   Der Frauenversteher

Seite 76   Alles ist relativ

Seite 79   Ausnahmen bestätigen die Regel

Seite 83   Friedwart (un)Heimlich

Seite 87   Herausforderung

Seite 91   Die Tücken des Objektes

Seite 94   Männerabend

Seite 98   That´s Amore

Seite 103  Belastungstest

Seite 108  Gemeinsam allein

Seite 113  Fallentins Tag

Seite 117  Titanenkräfte

Seite 121  Ein Freund, ein guter Freund

Seite 126  Von Hexen und Grünschnäbeln

Seite 131  Sterntaler

Rezension vom 18.07.2012

Petra Jähnke, Hermann, der Standhafte oder Schicksalsjahre eines Küchentisches, 138 S., Lyrika Verlag, 2012

Eines allem voran: Wenn ich bisher geglaubt hatte, Petra Jähnke sei eine gute Lyrikerin, und zwar ausschließlich, dann muss ich jetzt, nach der Lektüre dieser bebilderten Erzählung von Hermann, dem Standhaften, einräumen, dass ich mich geirrt habe. Der Irrtum besteht nicht darin, dass ich sie nun nicht mehr für eine gute Lyrikerin halte, nein, das ist sie nach wie vor. Aber eben keinesfalls ausschließlich.
Jetzt, nach dem ich teilhaben durfte an den Schicksalsjahren eines Küchentisches, weiß ich, dass Petra Jähnke es auch als Erzählerin versteht, die Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann zu ziehen. Sie verleiht Hermann, dem Erbstück aus Eiche, eine Sprache, die vieles in sich vereint: Sie ist fröhlich, stimmig, spannend.

Dabei erzählt dieser+*** Tisch namens Hermann eigentlich nichts sonderlich Aufregendes. Das Schicksal meint es eben einfach gut ihm. Nach den wohl etwas langweiligen Jahren bei Frederik und Johanna folgen die doch eher kurzweiligen bei Charlotte und Charles, dem Hund Friedwart, der Lütten, den Freunden. Wir lesen von Küchenstepptänzen oder von der Fallsucht moderner Garderoben, die deshalb Fallentin heißen. Immer sind wir mittendrin im Geschehen, dürfen vergnügt schmunzeln, staunen und auch mal nachdenken. Über uns selbst, das (Zusammen-)Leben im Allgemeinen und im Besonderen. Und wir dürfen uns mit Hermann freuen an der Wärme und der Liebe, die dieses Haus und die Menschen, die darin wohnen, ausstrahlen.
Dieses erste Erzählbändchen von Petra Jähnke ist klein, aber fein, die Illustrationen liebevoll gestaltet – und die Geschichte selbst ist eines vor allem: LESENSWERT!

(c) Monika Kunze, freie Autorin (www.autorin-monika-kunze.de)

Einträge im Lyrika Gästebuch

Hermann, der wunderschöne Tisch, hat sich in unser Eheleben eingeschlichen und schürt eine in mir noch nicht gekannte Eifersucht. Meine Frau hat mich auch schon mit Hermann angesprochen, wo ich doch in Wirklichkeit Mathias heiße. Dieses traumatische Erlebnis hat mich bewogen, eine Männer-Selbsthilfegruppe für Hermann-Geschädigte ins Leben zu rufen. Einen Therapieerfolg kann ich auch schon vermelden: Durch einen Großeinkauf von weiteren Hermann-Büchern, die wir an Freunde und Bekannte verschenkten, ist mein Leiden auf weitere Schultern verteilt worden. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Also… Hermann ist absolut lesenswert!
Liebevoll geschrieben. Man spürt eine zart erotische, prickelnde Beziehung, sehr liebvoll und herzlich im Umgang miteinander und… LEBENDIG!
Bin einfach begeistert. Habe schon lange nicht mehr ein Buch mit so viel Freude gelesen.
Weiter so!

Leserrezension bei Amazon:

Format: Taschenbuch

Ich habe angefangen zu lesen und wollte nicht mehr aufhören. Hermann ist der Küchentisch aus Eiche, der sein neues Leben nach dem Tod seiner Besitzer in einer lebendigeren, bunteren Welt beginnt, in der Welt von Charlotte und Charles, nicht zu vergessen deren Hund Friedwart! Die alltäglichen Geschichten, die in der Küche stattfinden, werden von Hermann aus gesehen mit menschlichen Zügen! Es kommt zu wunderbaren Sequenzen, z.B. wie Hermann versucht als Tisch aus Holz mit einem Geschirrspüler zu kommunizieren! „Manche haben einfach keine Seele!“ Man schmunzelt und zieht sofort Parallelen zur menschlichen Welt! Ein wunderbares Buch, in dem ein Tisch einen Namen bekommt und uns dann an dem Leben besonders liebenswerter Figuren teilhaben lässt! Hermann, so endet das Buch, hat sein Heim gefunden, wo man ihn als das erkannt hat, was er ist: Standhaft und ein Seelenholz! Und ich kann nur hoffen, dass „Hermann“ ein Heim bei vielen Lesern findet und die Seele zum Schwingen bringt!