Wo immer ich bin

Wo immer ich bin, ich bin nicht allein.

Deine Liebe, deine Stärke wird bei mir sein.

Deine Arme, mich umfangend; deine Hand, die mich hält,

sind das einzig Beständige auf dieser Welt.

Deinen Augen entgeht nichts, nicht die Freude, das Leid.

Und du siehst meine Tränen, all den Schmerz dieser Zeit.

Die mich tragende Liebe macht mich stark für all das.

Und sie nährt mich, auch wenn ich kurz zu glauben vergaß.

In den Stunden der Verzweiflung hüllte sanft sie mich ein.

Was auch immer geschah, ich war nie allein.

Einsam, ohne Halt, nur noch Schweigen in mir,

hätt ich nie es geschafft – doch du warst stets bei mir.

Blindes Auge für dich, kaltes Herz voller Pein.

Unbeeindruckt davon hüllt die Liebe mich ein.

Denn was immer auch ist, du wirst stets um mich sein.

© Petra Jähnke, 2015

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!