Und du fragst mich

Und du fragst mich, wie ich´s  schaffe

Jeden Tag zu überstehn

Und ich grinse schief uns lache

Kann mehr kriechen noch als gehen

 

Kann nicht sein, so rufst empört du

Doch nicht du, die pure Kraft

Und ich zwinkere, winke ab

Ich hab´s einfach nur geschafft

 

Hab die Hürden kaum genommen

´s  ginge besser, wär ich dumm

Hätt´ eleganter sie umschwommen

Doch ich mach mich ungern krumm

 

Leb mit allem, was um mich ist

Mit dem in mir doppelt schwer

Spür die Trauer, die an mir frisst

Zeig nur nicht jedem alles her

 

Hinter meiner Stirn wie deiner

Wohnt ein weiser, kühner Geist

Halt´ ihn fest um zu verhindern

Dass er unbekannt verreist

 

Und du fragst mich nach dem Sinn

Wo er sei, ob es ihn gibt

Und ich nicke und ich lächle

Er ist da, solang man liebt

 

©Petra Jähnke, 28.01.2015

Foto  © by Zwilling

 

 

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