Wieviel Schwäche hält eigene Stärke aus

Zweifel seit Jahren, immer wieder fortgewischt durch neue Hoffnung –

Stets aufs Neue im Keime erstickt und verzweifelt betrauert.

Kurzes Aufblitzen alter Gefühle, längst im staubigsten Winkel verwahrt –

Reflexartig aus Selbstschutz erneut zu Grabe getragen.

Fest der Liebe, der Harmonie, pfleglichst jedes Mal zu neuem Glanze poliert  –

stete Rückkehr alter Schatten und matter Stellen – Sisyphusarbeit.

Stärke für alle und alles, Stärke für sich selbst, Mutmacher-Sprüche –

Schwäche, kapitulierend im Angesicht der Ausweglosigkeit.

Lieder von Liebe, Melodien von Glück erzählend –

doch Worte und Taten als krasser Gegensatz.

Stärke, gehütet und genährt aus dem Bodensatz der Seele –

von Schwäche, dem steten Tropfen jeden Tages, ad absurdum geführt.

Kraftakte nötig zur Niederringung der Schwäche –

wie lange reicht sie, die aus sich selbst schöpfende Stärke…

 

 Alles schwingt… Petra

 

 

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