Wäre es morgen vorbei

Wäre es morgen vorbei,

würdest du Frieden mit dir machen können, oder käme das Ende zu schnell?

Würdest du Bedauern empfinden, weil so vieles noch zu tun gewesen wäre?

Hättest du noch jemandem sagen müssen, dass du ihn liebst, dass du ihn brauchst, dass er für dich die ganze Welt ist?

Könntest du loslassen in dem Bewusstsein, ein reiches Leben gehabt zu haben? Reich an Gefühlen, an Freunden, an Familie, an Vertrauen, an glücklichen Momenten?

Hättest du dich selbst genug geliebt?

Würdest du dir deine Fehler verzeihen können?

Wäre es morgen vorbei und das Ende käme zu früh für dich, dann beginne einfach jetzt – sofort – ohne Zögern – daran zu arbeiten, dass du all diese Fragen mit JA beantworten kannst.

Denn jedes einzelne JA summiert sich in dir zu einer alles erfüllenden Summe des Lebens.

Es macht dich reich, es lässt dich in dir selber Zuhause sein.

 

Handle 

Sag nicht, das mache ich später.

Tu es, wenn möglich, sofort.

 

Schieb nichts auf, werde zum „Täter“ –

Es gibt nie einen besseren Ort.

 

Es kommt nie eine passendere Zeit,

also handle und halt dich bereit.

 

 Dieses kurze Gedicht ist veröffentlicht  2012 in:  Petra Jähnke „Jetzt erst recht – Gefühlsgeschichten“

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

 

2 Gedanken zu „Wäre es morgen vorbei

  1. Horst Kindermann

    Es ist bereits Morgen und ich Handel. Doch bedeutet dieses Handeln nicht auch Lasten zu tragen die in der kurzen Zeit alleine nicht zu bewegen sind. Das gemeinsame und mitteinander scheint verlohren gegangen.
    Sehr oft denke ich daran noch viel begonnes zu Ende zu bringen, aber hilflos muss ich sagen es ist keine Kraft mehr da.
    Ihre Worte bauen auf und geben ein wenig neue Kraft.
    Danke mit freundlichen grüßen Horst

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    1. petrajaehnke Autor

      Lieber Horst,
      handeln bedeutet nicht automatisch, auch alles perfekt regeln und zu Ende bringen zu können.
      Es geht immer nur im eigenen Tempo und nur mit der persönlichen Kraftreserve.
      Ich kenne diese Einschränkungen auch, trotzdem handle ich, soweit es mir möglich ist. Wenn man das von sich sagen kann, hat man das Maximum getan.
      In diesem Sinne herzlichste Grüße und
      geben Sie sich nie geschlagen!
      Petra

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      Antwort

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