WORTE WIE PFEILE

Abgeschossen

warum auch immer –

Im Streit, im Affekt,

um sich zu verteidigen,

um den anderen klein zu machen,

zu verletzen.

 

Worte, Pfeilen gleich,

wie durch Butter

ungehindert

ihren Weg nehmend

und  tief ins Mark treffend,

ins Herz und die Seele zielend,

sich mit kleinen Widerhaken

unlösbar  verankernd.

 

Unsichtbare Waffen

von großer Schlagkraft

und mit nachhaltiger Wirkung.

 

Irgendwann

mit  lässiger Handbewegung

vom Tisch gewischt.

Den eigenen Seelenmüll entsorgt,

Frust abgeladen….

Andere Seelen verletzt,

Täterschaft  ohne Beweismöglichkeit.

 

© Petra Jähnke, 2012 veröffentlicht in „Jetzt erst recht – Gefühlsgeschichten“ im Lyrika Verlag

Alles schwingt – Petra

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
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