ICH GEHÖR NUR MIR

Kamst irgendwann in mein Leben –

meintest, mir Liebe zu geben.

Erdrücktest mich mit dieser Last.

Hab mir oft ans Herz gefasst,

weil kaum noch Luft zum Atmen war.

Inzwischen ist mir eines klar:

Bin kein Besitz von dir –

denn ich gehör nur mir.

 

Sprichst es aus, erzählst es allen.

Keinem mag es je einfallen,

zu reden und zu lachen

mit mir – dem ach so schwachen

Weibe, das doch dir gehört!

Glaubst, wenn du es oft beschwörst,

lieg ich zu Füßen dir –

Doch ich gehör nur mir.

 

Gezeichnet nur durch dich,

fühlt meine Seele sich.

Gebrandmarkt meine Stirn,

gedankenlos mein Hirn.

Geführt von fremder Hand,

der ich lang nicht widerstand,

ging ich den Weg mit dir –

doch ich gehör nur mir.

 

Besitzanspruch vertan.

Zu groß dein Führungswahn.

Kein Springen mehr bei Fuß,

kein kalt erzwungener Kuss.

Kein Schnippen deiner Hand

raubt mir mehr den Verstand.

Heut geh ich fort von dir –

denn ich gehör nur mir.

 

© Petra Jähnke, 21.05.14

 

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

 

 

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