LEBENSLINIEN

Seidig-glänzend, streichelzart.

Kalt wie Eis, gleich Stein so hart.

 

Hirngespinst, zerrissen grau.

Oft ein Nichts, in das ich schau.

Dunkler Schatten, der sich hebt,

fragt mich: Hab ich je gelebt?

Schwere Wege, die gegangen,

halten mich wie eingefangen.

All die Leichtigkeit des Seins

schien noch nie bei mir, nie meins.

Stets nur Spurenelemente.

Wenig Glanz – die Firmanente

dieser kleinen großen Welt

staubig in ein Eck gestellt.

Kreuz und quer zerrissene Träume.

Knorrig-trotzig wie die Bäume,

die Jahrhunderte bestehen,

ohne je vom Platz zu gehen.

Zarte Linien, kaum erkennbar.

Entstanden, als die Furcht nicht da war.

Auf verschob ‘nen Ebenen

Furchen, die ich zu gut kenn´.

Deren Spuren prägend sind,

ausgehöhlt vom rauen Wind.

 

Doch Linien voller Leichtigkeit

zieh’n ein Gitter durch die Zeit.

 

© Petra Jähnke, 8/2014

 

 Alles schwingt!

Petra

 

 

 

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