Sternenhimmel

Von Herzen DANKESCHÖN für diese wunderbare Interpretation meines Gedichtes „Sternenhimmel“ an José Rodriguez!

 

Sternenhimmel

Wie mit nachtblauem Samt ausgeschlagen,

so thront der Himmel über der Welt.

Keine Wolke verbirgt den Blick auf die Triaden,

auf das mit glitzernden Perlen bestickte Zelt.

Unfassbar erscheinen die Zeit und der Raum,

unendlich die Weite der Sternenbilder.

Mit staunenden Augen erfasst man sie kaum,

diese wegweisenden, funkelnden Himmelsschilder.

In der Stille der Nacht meint man fast, sie zu hören –

den großen und auch den viel kleineren Wagen.

Doch sie gleiten lautlos, ohne die Nachtruh zu stören,

erhellen das Dunkel seit unzähligen Tagen.

Millionen von Augen schauten schon dort hinauf.

Wähnten Götter da oben, fanden Schicksal in ihnen.

Träumten vom schwerelosen Milchstraßen-Lauf

und den Sternen, die wie blank poliert erschienen.

Vieles erforscht, doch nur ein Bruchteil verstanden

von dem Schöpfungsakt hinter all dieser Pracht.

Geheimnisvoll bleiben die Bilder vorhanden,

schmückend und blinkend in sternklarer Nacht.

In das Universum schwingen Träume sich auf,

schwebt die Sehnsucht federleicht in die Dunkelheit.

Alle Sinne wie Antennen gerichtet hinauf,

um ein Teil zu sein der Unendlichkeit.

 

STERNENHIMMEL ist mittlerweile veröffentlicht in „Häutungen – Gefühlsgeschichten gegen den Strom“

 

Lebenszeit und Lebensuhren

Seit Jahren lebt man auf einem Grundstück, beinahe sogar unter einem Dach. Man kennt sich, weiß ein wenig voneinander, kennt die Gewohnheiten der anderen, hat teilweise eine Vorstellung davon, was die anderen für Päckchen durchs Leben tragen.

Das ist viel – viel mehr, als andernorts so manch andere von sich behaupten können.

Nicht nur Guten Tag – Guten Weg. Nicht nur dieses unwahrhaftige, floskelartige „Wie geht es dir?“, sondern wirkliches Interesse. Nein, dies ist kein Beispiel aus einem dieser anonymen Hochhäuser, in denen man niemanden kennt, der Wand an Wand lebt. Dies meint gelebtes Miteinander.

Doch wie weit geht es, dieses Miteinander… Ist da kein wirkliches Vertrauen? Hat man, wenn es dramatisch wird, trotzdem diese Maske auf, die verhindert, dass andere „zu viel“ mitbekommen? Steht da die letzte Hürde, die nie genommen wurde, einem Hilferuf im Wege, wenn doch nur dieser Ruf noch bliebe?

Da kann man noch so sehr aufeinander Acht geben, es geschieht trotzdem – dieses Horrorszenario, dass der Tod unbemerkt Einkehr hält. Nur ein paar Tage hatte er dafür, sie reichten. Und dann steht man fassungslos vor vollendeten Tatsachen, fragt sich unzählige Male: Warum hat er sich nicht gemeldet, als es ihm schlecht ging? Wenn die Kraft nicht reichte, warum keine SMS, kein Wort über Whatsapp…

Nein, es war keine „Facebook-Freundschaft“, es war reale Nachbarschaft. Man hat sich in die Augen gesehen beim Reden, hat sich seit Jahren gekannt, hat sich gefoppt, gekabbelt, Sorgen anvertraut – und dann steht man da, erschüttert und im tiefsten Inneren verunsichert, aus der Bahn geworfen.

Man gab doch Acht aufeinander. Hat sich wert geschätzt…

Und stellt nun fest, dass es Grenzen gibt, die unsichtbar und unüberwindlich sind. Dass die Lebensuhren eigenen Rhythmen folgen, vom Meister vorinstallierte Zeitpunkte beinhalten, an denen sie zum Stillstand kommen. Dass alle Achtsamkeit nichts nutzt, wenn das Lebens-Werk seine Aufgabe erfüllt hat und das Pendel leise ausklingt.

Und dann bevölkern plötzlich Menschen das Grundstück, für deren Existenz man unendlich dankbar sein kann, die man aber trotzdem nicht hätte kennen lernen müssen – nicht alle heute, nicht an diesem Tag, an dem man eine weitere Lektion zu lernen erhielt, die da heißt:

Alle Achtsamkeit verstummt vor den großen Mysterien unseres menschlichen Daseins.

Und es bleibt nur die Stille, in der man seinen Hoffnungen Ausdruck geben mag mit Worten voller Trost und Kraft…

Ruhe in Frieden, von guten Mächten wunderbar geborgen, Dirk.

Tanze das Leben

Liebe Freunde, Besucher meiner Seite und Herzensnahe –

heute möchte ich Euch von etwas berichten, dass für mich immens wertvoll und wichtig ist.

Ich habe in den letzten Wochen an dem Buch geschrieben, von dem ich schon Anfang Januar auf meiner Webseite berichtet hatte. Damals hatte ich als Titel „Es hört nie auf – Das Lachen, das Lernen, das Lieben“ angedacht, doch dies ist nun zu einer Kapitel-Überschrift geworden.

Das Buch selbst ist fertig, bis auf den letzten nötigen Feinschliff. Bisher habe ich meine Bücher IMMER selbst verlegt, doch dieses neue Buchprojekt habe ich einem renommierten Verlag angeboten (der Eingang wurde schon per Mail bestätigt). Ein paar Tage habe ich mit mir gerungen und dann dachte ich: Was habe ich zu verlieren!? Was kann schlimmeres geschehen, als dass es nicht genommen wird und mich eine Absage erreicht! Es kann bis zu 12 Wochen dauern mit einer Reaktion – Es bleibt spannend.

Selbst herausbringen kann ich es immer noch, dieser Weg steht offen.

Doch dieses Buch ist etwas Besonderes für mich. Es schließt im Grunde die letzten Jahre meines bisherigen, schreibenden Lebensabschnitts themenmäßig ab. Es ist ein sehr persönliches, ehrliches Buch geworden.

Es vereint alles, was ich bin, in sich.

Es beinhaltet alles, was ich seit langem an Euch weitergeben möchte: Gib nie auf – Habe Vertrauen in das Leben – Lerne dich und deine eigene Kraft und deinen Lebensmut kennen – begegne dem einzigen Menschen, der dir nie von der Seite weichen wird – Begegne dir selbst!

Sein Titel:   TANZE DAS LEBEN – Ein MutMachBuch

Sieben Jahre Autorentätigkeit finden ihre Abrundung darin und ich würde mich freuen, wenn dieses Buch mehr LeserInnen erreichen würde, als es mir als selbst verlegende Autorin bisher möglich war.

Bitte drückt mir die Daumen, dass es von einem Lektor gelesen wird, dessen Herz davon genug berührt wird, um sich näher damit zu befassen – Danke für Eure Unterstützung!

Dies hier ist das Schlusswort des Buches, lasst mich bitte wissen, wie es Euch gefällt!

Euer Feedback ist mir unendlich wertvoll, darum nutzt gerne die Kommentarfunktion oder schreibt mir an postmaster@petra-milkereit.de

DANKE!
Herzllichst, Petra

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Dankeschön für die warmherzigen Kommentare in der Seelenschaukel-Gruppe bei Facebook!

 

Decke aus Kristall

Frostige Temperaturen, vom Himmel niedertanzende Schneeflocken –

Zeit für „Eine Decke aus Kristall“

Gestalter unserer eigenen Welt

Da liegt es nun vor uns, dieses neue Jahr, mit all seinen Chancen, Möglichkeiten, Unwägbarkeiten und Geheimnissen.

Randvoll geladen durch unsere Wünsche, guten Vorsätze, Hoffnungen und verziert von dem Wissen um die eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen.

Fragen stehen im Kreis um einen herum:

Werde ich mit dem, was ich tue, in diesem Jahr erfolgreicher werden?

Werde ich meine Hemmungen überwinden können, damit ich mehr von meinem Potenzial entfalten kann?

Werde ich das erleben dürfen, was ich persönlich unter Liebe verstehe?

Werde ich meine Gesundheit erhalten können oder sie zumindest teilweise zurückerlangen?

Wird mich mein Weg auch weiterhin durch neue Türen auf neue Wege führen und mein Leben auch in diesem Jahr reich sein auf eine ganz besondere Weise?

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Die Sache mit dem Schenken

Weihnachten, Zeit der Geschenke. Zeit, um Zeit füreinander zu haben; um sich Ruhe zu gönnen, die Familie und Freunde zu genießen. Das wichtigste Geschenk!

Doch in unserer Gesellschaft gibt es – auch direkt um uns herum! – Menschen, denen es am Nötigsten mangelt. Die nicht wissen, wie sie die Festtage überstehen sollen, weil der Kühlschrank leer und bereits jetzt schon das monatliche Budget verbraucht ist. Verbraucht für die lebensnotwendigen Dinge wie ein Dach über dem Kopf, eine warme Wohnung und Strom, um den Herd anzumachen oder die geringen Vorräte zu kühlen.

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SEELENSCHAUKEL – Das Weihnachts-Special 2017

Seit fast drei Jahren gibt es die SEELENSCHAUKEL, meinen Online-Seminarraum bei Sofengo. Viele Webinare haben dort schon stattgefunden und auch 2017 beschließt wie immer  ein Weihnachts-Special das Kalenderjahr.

Für alle, die nicht dabei sein konnten und für die, die es gerne nochmals in einer stillen Stunde für sich wiederholen mögen, folgen nun hier die Texte und die Lieder dieses besonderen Abends. Ihnen/Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr!

Herzlichst, Petra Milkereit

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